Religion, Glauben, Theologie

11Jul

Der Synodale Weg - Frauen in Ämtern und Diensten der Kirche

Montag, 11. Juli 2022 - 19:30 bis 21:30

Der Synodale Weg - Frauen in Ämtern und Diensten der Kirche

Seit Jahrzehnten hinterfragen engagierte Christinnen und Christen die Rolle der Frau in der Kirche. Die klassischen Rollenbilder prägen bis heute das Profil des geistlichen Amtes und auch die Frage der Leitung von Gottesdiensten und Gemeinden. Auf der anderen Seite wäre die Kirche ohne das weibliche Engagement in den meisten Handlungsfeldern nicht lebensfähig. Ist die katholische Kirche eine Institution, die vor allem von Frauen gestützt, aber dafür von Männern geleitet wird? Im 21. Jahrhundert wird das Rollenverhältnis der Geschlechter in vielen Zusammenhängen neu bedacht. Was bedeutet das für das Selbstverständnis der Kirche? Drei inhaltliche Impulse regen zum Nachdenken an und laden die Podiumsgäste und das Publikum zur Diskussion ein.

22Jul

Kann denn Liebe Sünde sein?

Freitag, 22. Juli 2022 - 17:00 bis Samstag, 23. Juli 2022 - 16:00

Kann denn Liebe Sünde sein?

Gleichgeschlechtliche Partnerschaft im Fokus der Pastoral – Liebe ist natürlich keine Sünde, ganz sicher nicht für einen Christen. Gott selbst ist die Liebe, wenn wir lieben können, dann, weil Gott es in uns gelegt hat. Nur ein Mangel an Liebe kann Sünde sein. Worum geht es also, wenn Kirche(n) das eine oder andere als sündhaft bezeichnen? Die Diskussion um Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften hat einmal mehr deutlich gemacht, wie unterschiedlich vor allem Vertreter der katholischen Kirche darüber denken und wie unbarmherzig hier oft das Verhalten der Kirche gewirkt hat und noch wirkt. Dringend notwendig scheint daher die Frage nach einer angemessenen Pastoral gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren. In diesem Spannungsfeld wollen wir im Gespräch miteinander ausloten, welche konkreten pastoralen Möglichkeiten es gibt, geben könnte oder geben sollte.

09Sep

Neugierig auf den eigenen Glauben? Ein Glaubenskurs in Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Margaretha in Emstek

Freitag, 09. September 2022 - 17:00 bis Samstag, 10. September 2022 - 18:00

Neugierig auf den eigenen Glauben? Ein Glaubenskurs in Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Margaretha in Emstek

Die göttliche Geistkraft heißt Ruah (Modul 3) – Wenn es um den Heiligen Geist geht, steigen viele Christinnen und Christen aus: Das kann man nicht erklären. Die Bibel spricht in ihren ältesten Erzählungen von einer – übrigens weiblichen – göttlichen Geistkraft mit dem Namen Ruah. Atem und Hauch, die Verheißung von Lebendigkeit und die göttliche Solidarität mit dem Leben. So ist Gott für den Menschen da. Das letzte Modul findet statt vom 25. bis 26. November. (Die Teilnahme an diesem Glaubenskurs steht auch Interessierten offen, die nicht aus der Pfarrei St. Margaretha kommen.)

11Okt

Neues von Jesus? Ein Update in biblischer Christologie

Dienstag, 11. Oktober 2022 - 19:00 bis 21:15

Religionspädagogisches Forum für Religionslehrerinnen und Religionslehrer in Kooperation mit der Abteilung Schule des BMO Vechta – Konnte man vor wenigen Jahrzehnten noch fraglos auf die Ergebnisse der katholischen und evangelischen ‚Leben-Jesu-Forschung‘ zurückgreifen, um sich über den Mann aus Nazareth zu informieren, ist die Situation für Religionslehrer*innen und ihre Schülerinnen und Schüler heute anspruchsvoller. So verlangt das Abitur in Niedersachsen nicht nur eine gründliche Kenntnis der Reich- Gottes-Botschaft Jesu, sondern auch, Jesus-Vorstellungen und christologische Deutungen in Auseinandersetzung mit ihren zeitgenössischen kulturellen Adaptionen und den Stimmen aus anderen Religionen diskutieren und beurteilen zu können. In der aktuelle Debatte um eine zeitgemäße und biblisch fundierte Christologie orientiert uns der Bochumer Neutestamentler Thomas Söding.

02Nov

Große Namen – große Bilder – große Themen: Wie das Alte Testament dem Religionsunterricht entgegenkommt - Ein Update zur Theologie des Alten Testaments

Mittwoch, 02. November 2022 - 19:00 bis 21:15

Religionspädagogisches Forum für Religionslehrerinnen und Religionslehrer in Kooperation mit der Abteilung Schule des BMO Vechta – Die Bücher, die zwischen den Buchdeckeln des Alten oder Ersten Testaments zusammengebunden sind, enthalten große Namen, große Bilder und große Themen. Zugleich sind sie äußerst disparat. Propheten und Geschichtserzählungen, Gebete und Novellen, Weisheitsliteratur und Schöpfungsmythen stehen nebeneinander. Je differenzierter die Alttestamentler*innen diese Schriften untersuchen, desto schwieriger scheint es zu werden, die großen Strukturen im ersten Teil der christlichen Bibel zu erkennen. Der Osnabrücker Alttestamentler Georg Steins erschließt Figuren und Strukturen quer durch die heiligen Schriften über Jesus von Nazareth und hilft dabei, heute den Unterricht mit einer guten Grundkenntnis einer ‚Theologie des AT‘ zu bestreiten.

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