zur Wiederaufnahme des Betriebs ab dem 25.05.2020 Stand: 28.05.2020

Dieses Schutz- und Hygienekonzept für den Betrieb der Katholischen Akademie Stapelfeld steckt den allgemeinen Rahmen ab, um Gäste und Mitarbeitende während der Corona-Pandemie optimal zu schützen. Durch die Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzeptes wird gewährleistet, dass der Betrieb der Akademie verantwortbar und unter Ausschluss absehbarer Risiken durchgeführt werden kann. 

Diese Maßnahmen setzen die aktive Beteiligung aller Gäste und Mitarbeitenden voraus. Wir bitten darum, dass jeder seiner Verantwortung nachkommt. Sobald eine App zur Fallverfolgung vom RKI vorliegt, bitten wir die Gäste und Mitarbeitenden, die Aktivierung auf dem jeweiligen Smartphone vorzunehmen.

1. Eingang, Foyer, Verkehrswege

  • An den Eingängen der Häuser und am Ein- und Ausgang des Speisesaals befinden sich Desinfektionsspender. Um deren Nutzung wird gebeten.
  • Alle Gäste und Mitarbeitenden werden gebeten, auf allen Verkehrswegen eine Schutzmaske zu tragen, da der gebotene Mindestabstand nicht immer sicher eingehalten werden kann.
  • An der Rezeption und an weiteren zentralen Punkten des Hauses sind notwendige Abstände am Boden durch Markierungen oder durch Beschilderungen gekennzeichnet. Wir bitten darum, die Abstände einzuhalten.
  • Der Kaffeeausschank im Foyer ist nicht möglich. Bei Bedarf wird Kaffeeservice für eine Gruppe im Raum angeboten.
  • Die Kaffee- und Getränkeautomaten im Foyer sind im Betrieb. Eine Reinigung der Tasten erfolgt regelmäßig.
  • Die Auslage von Zeitungen, Zeitschriften und Flyern sowie der sowie der Buchverkauf werden bis auf Weiteres ausgesetzt.

2. Rezeption

  • An der Rezeption werden Gäste und Personal durch eine Plexiglasscheibe geschützt.
  • Die Anreisetermine der Gruppen werden zeitlich gestaffelt, damit es keine Gruppenbildung beim Check-In gibt.
  • Die Ausgabe der Schlüssel und das Ausfüllen der Teilnehmerlisten erfolgt bis auf weiteres durch den Dozenten bzw. Verantwortlichen der Gastgruppe im Seminarraum.
  • Jede Gruppe erhält zu Beginn der Veranstaltung durch einen Bediensteten der Akademie den Sitzplan für den Speisesaal. Auf dem Tischschild ist der jeweilige Name einzutragen, damit im Notfall eine Rückverfolgung erleichtert wird. Die Bediensteten der Akademie führen die Gäste in das Schutz- und Hygienekonzept ein.
  • Sollte mehr als eine Mitarbeiterin an der Rezeption tätig sein, so ist von den beiden Mitarbeitenden ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Alle Schlüssel werden nach der Rückgabe desinfiziert.
  • An der Rezeption steht Handdesinfektionsmittel bereit.
  • Bei Schichtende reinigt der Mitarbeitende die Tastatur, die Mouse, das Telefon und die Arbeitsflächen.
  • Die persönliche Präsenz bei der Schichtübergabe soll auf das Nötigste reduziert werden. Alternativ sind Protokolle zu führen.
  • Es wird möglichst bargeldloser Zahlungsverkehr erbeten.
  • An der Rezeption werden Masken zum Verkauf angeboten.

3. Arbeitsplatz

  • Je Büro soll maximal eine Person arbeiten. Wenn nicht anders möglich, wird ein Schutzschild aufgestellt oder die Anpassung der Dienstzeiten angestrebt.
  • In Büros mit Kundenverkehr (Planungsbüro) sind Schutzvorrichtungen aufgestellt.

4. Küche

  • Der Zugang zum Speisesaal erfolgt wie bisher vom Flur und vom östlichen Treppenhaus. Beim Verlassen des Speisesaals sollte unter Berücksichtigung der Abstandsregel der kürzeste Weg aus dem Raum gewählt werden.
  • Auf dem Weg zum Sitzplatz ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Die Tischanordnung ist nach den geltenden Abstandsregeln gewählt (1,5 Meter Abstand zwischen den Gästen und 2 Meter zwischen den Tischen). Die Gäste werden gebeten, sich auf direktem Weg zu den ihnen zugewiesenen Tischen zu begeben.
  • Das Eindecken des Geschirrs und Bestecks erfolgt mit Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen.
  • Im Bedarfsfall wird die Mahlzeit in zwei Schichten eingenommen.
  • Servicekräfte tragen im Speisesaal einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Buffetangebote zur Selbstbedienung sind nicht erlaubt.
  • Die Speisen und Getränke stehen zur Auswahl bereit und werden an einem Servicepunkt von unseren Mitarbeitenden angereicht.
  • Wir bitten die Abstandsmarkierungen und Hinweisschilder zu beachten.
  • Eine Servicekraft mit Mund-Nasen-Schutz hat während der Speiseneinnahme Präsenzzeit im Speisesaal, um die Regelungen zu kontrollieren.
  • Sonderkost wird wie bestellt portioniert ausgegeben.
  • Weitere Utensilien (Gebetswürfel, Salz- und Zuckerstreuer …) werden bis auf Weiteres entfernt.
  • Nach einer Mahlzeit werden die Tischflächen und Sitze gereinigt und desinfiziert.

5. Seminarräume

  • Für alle Seminarräume liegt eine Liste mit der Flächenangabe vor. Für jeden Teilnehmenden sind mindestens 4 qm reserviert. Außerdem ist eine Verkehrsfläche zu berücksichtigen. Auf diese Weise ist eine maximale Belegung bei Wahrung der Abstandsregel je Raum und für die gesamte Einrichtung berechnet worden. Bei Chören und Tanzgruppen gelten andere Regeln.
  • Wir bitten darum, die Seminarräume spätestens nach 45 Minuten gründlich zu lüften.
  • Im Seminarraum gelten die Abstandsregeln. Ein Mund-Nasen-Schutz ist nicht erforderlich.
  • Es wird darum gebeten, eigene Schreibutensilien mitzubringen.
  • Nach der Nutzung durch eine Gruppe werden die Flächen im Seminarraum gereinigt und desinfiziert. 

6. Gästezimmer

  • Es werden derzeit ausschließlich Einzelzimmer vergeben. Davon ausgenommen sind Lebenspartner sowie Eltern mit ihren Kindern.

7. Gaststätte

  • Die Gaststätte bleibt solange geschlossen, wie es die behördlichen Vorgaben für das Gastgewerbe vorsehen.
  • Der Biergarten ist unter Wahrung der Abstandsregelung möglich. Der Getränkeverkauf erfolgt an einer Ausgabestelle, an der die Abstandsregelungen einzuhalten sind.
  • Die Besetzung der Tische wird namentlich dokumentiert, um eine Nachverfolgung im Notfall zu erleichtern. Die Daten werden spätestens nach vier Wochen vernichtet.
  • Die Nutzung einer Selbstbedienungstheke ist verboten.

8. Fitnessraum, Sportstätte, Freizeitraum

  • Der Fitnessraum, die Sportstätten und der Freizeitraum bleiben solange geschlossen, bis die behördlichen Vorgaben eine Öffnung erlauben.
  • Sport- und Spielgeräte dürfen von uns derzeit nicht ausgegeben werden.

9. Kreativhaus

  • Das Kreativhaus bleibt solange geschlossen, bis die behördlichen Vorgaben für Kitas vorliegen. Sie bilden einen Orientierungsrahmen für das weitere Vorgehen.

10. Umkleideräume

  • Die Umkleideräume für die Mitarbeiterinnen in der Hauswirtschaft und dem Reinigungsdienst dürfen von maximal zwei Personen gleichzeitig benutzt werden.
  • Die Umkleideräume und sonstige sanitäre Anlagen im Vitalium sind bis auf das WC geschlossen.

11. Hauskapelle

  • Für das persönliche Gebet ist die Hauskapelle geöffnet. Da die geltenden Abstandsregeln nicht vollständig realisiert werden können, bleibt die Kapelle für gottesdienstliche Versammlungen entsprechend der Vorgabe des Bistums Münster vorerst geschlossen. Das Weihwasserbecken im Vorraum der Kapelle bleibt leer.

12. Bibliothek

  • Für das Studium der Dozenten ist die Bibliothek geöffnet. Für den Publikumsverkehr bleibt sie bis auf Weiteres geschlossen.

13. Fahrzeugnutzung

  • Dienstfahrten mit unseren Fahrzeugen sind auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Ferner ist darauf zu achten, dass möglichst immer dieselbe Person mit einem Fahrzeug fährt. Im Fahrzeug sind Papierhandtücher und Desinfektionsmittel vorzuhalten.

14. Dienstreisen und Meetings

  • Dienstreisen und Meetings sollten möglichst unterbleiben. Sie sind durch Videokonferenzen zu ersetzen. Dazu steht ein Account des Programms „Zoom“ zur Verfügung.

15. Pausengestaltung

  • Zusammenkünfte sind während der Pausenzeiten zu vermeiden.
  • Mitarbeitenden der Akademie wird das Atelier als Sozialraum zur Verfügung gestellt. Die Nutzung erfolgt zeitversetzt in kleinen Gruppen, so dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.
  • Die geforderten Mindestabstände (1,5 m zur nächsten Person) sind bei Zusammenkünften einzuhalten.

16. Zutritt betriebsfremder Personen

  • Besuche betriebsfremder Personen sind zu vermeiden.
  • Absprachen mit Außendienstmitarbeitern sind möglichst schriftlich oder fernmündlich zu treffen.
  • Der Zutritt von Handwerkern soll auf das notwendige Maß reduziert werden. Das Betreten des Gebäudes soll auf dem kürzesten Wege geschehen.
  • Betriebsferne Personen sind über die Hygieneanforderungen unseres Hauses aufzuklären.

17. Mund-Nasen-Schutz

  • Mund-Nasen-Schutz wird den Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt, damit sie sich und andere schützen können, wenn die Distanzanforderungen nicht vollständig eingehalten werden können.

18. Reinigungsintervalle

  • Türklinken, Handläufe, Automaten, Schalter und WC-Anlagen werden mehrmals täglich gereinigt.

19. Aufzug und WC

  • An den WC-Anlagen und an den Aufzügen sind Schilder mit Verhaltensregeln (Zutrittsregeln) angebracht, um deren Beachtung gebeten wird.
  • In den öffentlichen WC-Anlagen befinden sich separate Desinfektionsspender, um deren Nutzung gebeten wird.

20. Lüften

  • Alle Seminarverantwortlichen werden gebeten, in Intervallen von 45 Minuten für einen Luftaustausch in dem jeweiligen Seminarraum zu sorgen.
  • Die Raumpflege und die Rezeption sorgt in den Räumen mit Verkehrsflächen für einen regelmäßigen Luftaustausch, am besten durch Querlüftung.
  • Unsere Klimaanlage wird mit Außenluft betrieben und sorgt für einen angemessenen Luftaustausch.

21. Schulung

  • Die Mitarbeitenden wurden vor Wiederaufnahme des Betriebs mit den Anforderungen dieses Hygienekonzepts vertraut gemacht.

22. Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz gefährdeter Personen

  • Beschäftigte können sich individuell vom Betriebsarzt beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition. Der Kontakt zum Betriebsarzt kann über das Personalbüro hergestellt werden. Sollten bereits Kenntnisse über Vorerkrankungen vorliegen, wird darum gebeten, die Hausleitung darüber in Kenntnis zu setzen, damit dies bei der Dienstplanung Berücksichtigung finden kann.

23. Vorgehen bei einem Verdachtsfall

  • Insbesondere Fieber, Husten und Atemnot sind Anzeichen für eine Infektion mit dem Corona-Virus. Gäste und Beschäftigte mit entsprechenden Symptomen sind aufzufordern, dass Betriebsgelände umgehend zu verlassen bzw. zu Hause zu bleiben, bis eine ärztliche Abklärung des Verdachts erfolgt ist.
  • Sollte eine Infektion eines Gastes oder Mitarbeitenden bestätigt sein, ist unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren, das alle weiteren Maßnahmen vorgibt.

24. Externe Stellungnahme

  • Das Schutz- und Hygienekonzept wurde mit dem Gesundheitsamt Cloppenburg, unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit von der DEKRA in Vechta, der Mitarbeitervertretung und unserem Betriebsarzt abgestimmt.

25. Rechtsgrundlagen

  • Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 13: Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 8. Mai 2020
  • Handlungsempfehlungen „Gastronomie“ der DEHOGA Niedersachsen vom 7. Mai 2020
  • Niedersächsischer Rahmen-Hygieneplan Corona Schule; vom 23.04.2020
  • Schutz- und Hygieneplan für Heimvolkshochschulen des Niedersächsischen Landesverbandes für Heimvolkshochschulen.
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard; vom 16.04.2020
  • BGN: Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung im Sinne des SARS-CoV2-Arbeitsschutzstandards; vom 22.04.2020
  • Katholisches Büro Niedersachsen: Vorbeugende Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus bei katholischen Gottesdiensten in Kirchen, Klöstern, Kapellen und im Freien in Niedersachsen; vom 29.04.2020
  • Bischöflich Münstersches Offizialat: Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Coronapandemie für den Offizialatsbezirk Oldenburg
  • VBG Handlungshilfe für einen Hygieneplan zu Coronavirus SARS-CoV-2 Verwaltungs-Berufsgenossenschaft; Stand 21.04.2020
  • DEHOGA Niedersachsen: Wiedereintritt unter den Bedingungen der Corona-Krise; Stand 14. Mai 2020

Cloppenburg, den 28.05.2020

unterschrift rolfes

Für das Direktorium
Willi Rolfes

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