• Mittwoch, 18. Januar 2017

    Flüsse, Fjorde, Fabelwesen: Norwegen im Spiegel der Künste

    Seminar und Exkursion zur Jubiläumsausstellung der Kunsthalle Emden – Ihr 30jähriges Bestehen feiert die Kunsthalle Emden in einer Ausstellung mit Ölbildern und Holzschnitten des norwegischen Künstlers Nikolai Astrup (1880-1928). Der herausragende Zeitgenosse von Edvard Munch ist außerhalb Skandinaviens bisher lediglich Experten bekannt gewesen. Fahren Sie mit uns nach Emden und entdecken Sie, wie Astrup die raue Natur, die traditionelle Lebensweise und die geheimnisvolle Mythenwelt seiner Heimat kraftvoll und innovativ einfing. Der Museumsbesuch wird im Vorfeld durch eine Einführung in Astrups Werk sowie durch eine Erkundung der norwegischen Kunst- und Musikgeschichte vorbereitet. ©Foto: Nikolai Astrup, Morgen im März, ca. 1920, Ö/L, 65 x 46,5 cm. Sparkassenstiftung DNB/Die Astrup Sammlung /KODE Kunstmuseen, Bergen. Photo © Dag Fosse / KODE

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  • Donnerstag, 19. Januar 2017

    „Amoris Laetitia – Über die Liebe in der Familie“

    Die Bedeutung des nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia für die pastorale Arbeit – Papst Franziskus greift in seinem nachsynodalem Schreiben "Amoris Laetitia" zentrale Aspekte zur gegenwärtigen Situation von Ehe und Familie auf. Mit diesem Schreiben will er in ermutigender Weise Wertoptionen, Möglichkeiten und Perspektiven für das Leben in Ehe und Familie eröffnen. Ist sein Blick auf die Wirklichkeit junger Familien realistisch? Ist die Kirche in Gefahr, ein Lebensideal zu überhöhen? Auf Einladung des Bischöflich Münsterschen Offizialats (BMO) und der Katholischen Akademie Stapelfeld spricht Pater Manfred Kollig in Stapelfeld über die Bedeutung von „Amoris laetitia“ für die pastorale Arbeit. Kollig ist Hauptabteilungsleiter Seelsorge am Bischöflichen Generalvikariat in Münster und wechselt zum Februar als Generalvikar in das Erzbistums Berlin. Im Anschluss an sein Impulsreferat wird Hildegard Wübben-Siefer, Leiterin vom allgemeinen sozialen Dienst im Jugendamt Cloppenburg, diese Sicht mit ihrem Blick auf die Lebenswirklichkeit junger Familien in der Region konfrontieren. Dr. Marc Röbel von der Katholischen Akademie und Sabine Orth vom BMO in Vechta werden darüber mit diesen und anderen Gästen über das Papstschreiben ins Gespräch kommen: Wie lesen jung verheiratete Eheleute die Wegweisungen des Papstes und wie deckt es sich mit der Erfahrung eines reifen Ehepaares? © Foto: Hannah Siefer

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  • Freitag, 20. Januar 2017

    Besuch in Salzburg

    Seminarreihe der Kolleggruppe zur Vorbereitung einer Studienreise – Vor allem als Stadt der klassischen Musik ist Salzburg bekannt, das jedoch ebenso interessante Museen und Baudenkmäler aufweist. Aus dem Blickwinkel von Musik, Kunst und Architektur wird eine Studienreise nach Salzburg vorbereitet, die im Juni 2017 stattfinden wird. Auf der Reise nach Salzburg ist auch ein Zwischenstopp in Würzburg vorgesehen, wo besonders das bildhauerische Werk von Tilman Riemenschneider unser Interesse findet. Weitere Termine: 17.-19.03.2017, 12.-14.05.2017, 10.-17.06.2017 (Studienreise) Foto: U.Kehrer

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  • Donnerstag, 26. Januar 2017

    Ahlhorner Fischteiche bedroht?

    Brennpunkt Regionalentwicklung – Diese Veranstaltungsreihe des Umweltzentrums in der Katholischen Akademie Stapelfeld greift aktuelle Themen der Regionalentwicklung, die im ökologischen Zusammenhang von Bedeutung sind, auf und stellt sie zur Diskussion: Ahlhorner Fischteiche bedroht? Naturschützer sehen das Naturerbe rund um die Teiche bedroht: Flora und Fauna leiden, die Teiche verschlammen. Als Ursache werden beklagt: der hohe Düngereintrag, die Verdichtung der Landwirtschaft in den Randzonen, Grünlandumbruch, Wassermangel, Sandabbau im Quellgebiet der Lethe. Diese Entwicklungen stehen im Widerspruch zum gebotenen Naturschutz in dem durch die FHH (Flora-Fauna-Habitat) Richtlinie geschützten Bereich. Sie fordern einen politischen Kurswechsel vom Land und von der Region.

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  • Neuanlage eines Sukzessions- und Sinnesgarten

    LEADER fördert Weiterentwicklung des Umweltzentrums in Stapelfeld – Das Umweltzentrum Oldenburger Münsterland besteht seit fast 25 Jahren als staatlich anerkannter außerschulischer Lernstandort. Jährlich werden die umweltpädagogischen Angebote von mehr als 3.500 Schülerinnen und Schülern aus nahezu allen Gemeinden des Landkreises besucht. Dabei verfolgt die Einrichtung der Katholischen Akademie Stapelfeld drei wesentliche Ziele: Als Einrichtung der Katholischen Kirche möchte sie die christliche und katholische Perspektive in das Nachdenken über ökologische Fragen einbringen.

    Als Fachbereich der Akademie hat das Umweltzentrum Anteil am Auftrag der Erwachsenenbildung, gesellschaftlich notwendige Veränderungen zu thematisieren und als Regionales Umweltzentrum soll es Schüler/innen an einem außerschulischen Standort ökologische Zusammenhänge erleben und erkennen lassen. Im Rahmen der klassischen Umweltbildung wird der Umgang mit Natur in der Landschaft, dem Garten und der Küche vermittelt. Die Bausteine wie beispielsweise Gemüsebeete, Kräuterspirale oder Beerensträucher und Bienen haben inzwischen zahlreiche Schulen und Kindergärten übernommen. Nun erfolgt mit Unterstützung des Europäischen Landwirtschaftsfons LEADER eine Neuausrichtung mit einem Sukzessions- und Sinnesgarten. Unsere Kulturlandschaft bietet seit mehreren Generationen ein vertrautes Bild einer parkartigen Landschaft mit Äckern, Wiesen, Wallhecken und Wäldern, die durch Kulturbaumaßnahmen angelegt worden sind. Sie überdecken seit 200 Jahren die eiszeitlichen unfruchtbaren Sandablagerungen und deren Sukzession zu Tundra und Naturwäldern, die dann im Mittelalter durch Überweidung und Abholzung zu offenen Wehsanddünen und Heiden erodierten, dann aber ab 1800 durch staatliche Aufforstungen und Landbaumaßnahmen wieder verschwanden. Die damit verbundene enorme Wandlung vom Armenhaus zum bedeutenden Wirtschaftsraum im Nordwesten soll auf einer 2 ha großen Fläche modellhaft sichtbar und nachvollziehbar werden.

    Im Sinne des Auftrages der Katholischen Akademie Stapelfeld kann das Umweltzentrum nun die Geheimnisse der Schöpfung und den Umgang mit ihr veranschaulichen. Der Sukzessionsgarten wird in dieser Form einzigartig sein. In der elementaren Form der Landschaftsdarstellung, in Verbindung mit den umgebenden Kulturlandschaftselementen, kann ein tiefes Verständnis für Nachhaltigkeit vermittelt werden. Im anerkannten außerschulischen Lernort wird Zeitgeschichte erfahrbar, aber auch die Empfindlichkeit unserer Geest-Landschaft. Die sehr reduzierten und elementaren Landschaftselemente laden zu Begegnungen ein, zu Meditationen und zum Staunen. Denn das Staunen über die Naturdynamik mit und ohne Mensch fördert die Bewusstseinsbildung ökologischer Nächstenliebe.

    Die Planungsideen entwickelte Gartenplaner Antonius Bösterling. Die Realisierung wird gefördert im Regionalen Entwicklungsprogramm LEADER-Soesteniederung der Europäischen Union.

    © Skizze zur Sukzession (A.Bösterling)

    Die Skizze der Planungsidee veranschaulicht die Entwicklung der Landschaft seit 10.000 Jahren. Die Ablagerungen der 300 m hohen Gletscher mit Sand, Moränen und Findlingen begrünten sich zunächst mit Gräsern, Kräutern und Pioniergehölzen, aus dem sich der Laubmischwald entwickelte, in den das Vieh getrieben wurde. Nach Vernichtung der Wälder war die Landschaft um 1800 baumlos, mit Heide und offenen Wehsanddünen überdeckt. Erst die Kiefernaufforstungen und die Bepflanzung von Wegen, Straßen und Hofstellen ab 1800 ließen den Wehsand zur Ruhe kommen. Heute sind bereits wieder Naturwälder im Entstehen.

    © Foto: Willi Rolfes Gartenplaner Antonius Bösterling bespricht mit Hubert Ellmann, dem Gärtner der Akademie, die nächsten Umsetzungsschritte

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  • Norwegen eine Entdeckung

    Museumsbesuch in der Kunsthalle Emden – Zur Besichtigung der Ausstellung Nikolai Astrup in der Emdener Kunsthalle lädt die Katholische Akademie Stapelfeld im Rahmen einer Tagesexkursion am Donnerstag 19.01.2017 ein.

    Die Abfahrt beginnt um 9.00 Uhr in Stapelfeld. Nach einer Führung durch die Ausstellung „Norwegen. Eine Entdeckung“ ist noch etwas Zeit für einen Stadtbummel in Emden.

    Die Ankunft in Stapelfeld ist gegen 18.00 Uhr vorgesehen. Die Kosten für Busfahrt, Führung und Eintritt betragen 50 €.

    Nikolai Astrup gilt neben Edvard Munch zu den herausragenden norwegischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Besonders hat er sich in seinem Werk mit der norwegischen Landschaft auseinandergesetzt, die häufig eine Atmosphäre des magischen und geheimnisvollen ausstrahlt. In der international viel beachteten Ausstellung sind über 100 Gemälde und zahlreiche Holzschnitte zusammengeführt. Interessenten sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen und Anmeldung in der Katholischen Akademie Stapelfeld unter Telefon (04471) 1 88 11 28 oder Email: vsteiner@ka-stapelfeld.de. ©Foto: Nikolai Astrup, Morgen im März, ca. 1920, Ö/L, 65 x 46,5 cm. Sparkassenstiftung DNB/Die Astrup Sammlung /KODE Kunstmuseen, Bergen. Photo © Dag Fosse / KODE

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  • Liebe zwischen Anspruch und Wirklichkeit

    Pater Manfred Kollig diskutiert Papstschreiben in Stapelfeld – Papst Franziskus greift in seinem nachsynodalem Schreiben "Amoris Laetitia" zentrale Aspekte zur gegenwärtigen Situation von Ehe und Familie auf. Mit diesem Schreiben will er in ermutigender Weise Wertoptionen, Möglichkeiten und Perspektiven für das Leben in Ehe und Familie eröffnen. Ist sein Blick auf die Wirklichkeit junger Familien realistisch? Ist die Kirche in Gefahr, ein Lebensideal zu überhöhen?

    Auf Einladung des Bischöflich Münsterschen Offizialats (BMO) und der Katholischen Akademie Stapelfeld spricht am 19. Januar 2017 Pater Manfred Kollig in Stapelfeld über die Bedeutung von „Amoris laetitia“ für die pastorale Arbeit. Kollig ist Hauptabteilungsleiter Seelsorge am Bischöflichen Generalvikariat in Münster und wechselt zum Februar als Generalvikar in das Erzbistums Berlin. Im Anschluss an sein Impulsreferat wird Hildegard Wübben-Siefer, Leiterin vom allgemeinen sozialen Dienst im Jugendamt Cloppenburg, diese Sicht mit ihrem Blick auf die Lebenswirklichkeit junger Familien in der Region konfrontieren. Dr. Marc Röbel von der Katholischen Akademie und Sabine Orth vom BMO in Vechta werden darüber mit diesen und anderen Gästen über das Papstschreiben ins Gespräch kommen: Wie lesen jung verheiratete Eheleute die Wegweisungen des Papstes und wie deckt es sich mit der Erfahrung eines reifen Ehepaares? Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Die Kosten betragen € 5,00.

    ©Foto Pater Manfred Kollig (Generalvikariat Münster)

    Anmeldung und Information unter J. Gövert Tel.: 04471-1881550, per E-Mail jgoevert@ka-stapelfeld.de oder folgen Sie dem Link:

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  • Theologische Gesprächsreihe in Stapelfeld

    Die theologische Gesprächsreihe "Quellen und Horizonte" in der Katholischen Akademie Stapelfeld wird am 16. Januar 2017 um 18.30 Uhr fortgesetzt.

    Das Thema des Abends lautet: Glaub dich durch deine Angst. Die Offenbarung des Johannes

    Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen bei Rita Hinrichsmeyer unter 04471-188 1119.

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  • Die Akademie

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