1981
1981 entstand neben der Kirche Heilig Kreuz als Neubau das Begegnungszentrum (seit 2003 Haus Emmaus). Es sollte zum Ort für Familienbegegnung und Exerzitien werden und wurde bis 1997 von den Schwestern der göttlichen Vorsehung aus Münster
inhaltlich begleitet. Im Programmheft für das Winterhalbjahr 1981/82 heißt es dann auch: „Das Begegnungszentrum … soll
Veranstaltungen dienen, die auf Stille und Besinnung ausgerichtet sind. Ordensschwestern von der Göttlichen Vorsehung, die in diesem Hause leben, möchten Mitmenschen ermöglichen, an der Gemeinschaft und Spiritualität ihrer Gemeinschaft teilzuhaben.“

Foto: KAS-Archiv
Zunächst wurden im Programmheft der Heimvolkshochschule die Veranstaltungen im Begegnungshaus noch etwas „versteckt“ nur mit einem „B“ gekennzeichnet. Da findet sich zum Beispiel ein „Wochenende für Pfarrgemeinderäte“, begleitet von Dr. Wilfried Hagemann, unter dem Titel „Mitgestalten durch Mitarbeiten, nicht nur durch Mitbestimmen!“. Heinrich Dickerhoff und Schwester Ämiliana Schlieper boten unter dem Titel „… und ist Mensch geworden“ Exerzitien an.
Später wurden die zahlreicher werdenden Programmpunkte als eigenständiges Kapitel in die Programmhefte übernommen. So gab es zum Beispiel 1986 Angebote für Bundeswehrsoldaten mit dem Militärpfarrer Helmut Middendorf, junge Erwachsene konnten bei Schwester Renate Heisig „Ein unbekanntes Fest“ (Pfingsten) entdecken und es gab sogar unter dem Titel „Sexualität“ ein Seminar von Schwester Ämiliana für Mitarbeiter der Telefonseelsorge.
Nach dem Weggang der im Begegnungshaus tätigen Schwestern wurden die hier zuvor angebotenen Kurse soweit möglich wieder in das Gesamtprogramm der Akademie aufgenommen und das Begegnungshaus – 2003 in „Haus Emmaus“ umbenannt – entsprechend integriert.