1977
Wohl aus den Jahren 1977/78 stammt ein frühes Strukturkonzept für die Arbeit in der im Aufbau befindlichen Heimvolkshochschule. Neben der klaren Aussage, dass alle Interessierten zu den Kursen und sonstigen Veranstaltungen willkommen seien, heißt es darin: „Die Weiterbildung soll zum Existenzverständnis des Menschen in der heutigen industriellen und weltanschaulich pluralistischen Gesellschaft beitragen und die Selbstständigkeit des Urteils fördern…“
„Tagungs- und Arbeitsformen“ waren damals unter anderem Akademietagungen, Wochenendveranstaltungen, Tagungen für junge Erwachsene oder abschlussbezogene Kurse und „Soziale Seminare“.

Interessant, dass es schon damals für unerlässlich gehalten wurde, für ein gutes und vielfältiges Unterhaltungsprogramm und Sportmöglichkeiten zu sorgen. So gab es bereits einen Fernseh- und einen Kaminraum sowie die Bibliothek und „ein freigelegenes Kommunikationszentrum mit Ausschankmöglichkeit“. Für die sportliche Betätigung standen 20 Fahrräder zur Verfügung, es gab ein Hallenbad, Tischtennisräume, Werkräume und einen Fußballplatz.
Die Anzahl der jährlichen Gäste in der sich langsam entwickelnden Heimvolkshochschule hatte sich von 1974 (knapp 4200) sprunghaft auf 11700 im Jahr 1975 und 12400 im Jahr 1976 entwickelt.