Freundschaften

1980er Jahre

Immer wieder wurde die Stapelfelder Bildungsstätte zu einem Ort persönlicher, prägender Erinnerungen. Darüber berichtete der
Cloppenburger Zahnarzt Dr. Robert Berges sen. in einem Buchbeitrag vor zehn Jahren: „Dr. Franz-Josef Schröder als Direktor der
Heimvolkshochschule wurde mein Freund. Der begeisterte Pieper-Schüler überzeugte uns mit Vorträgen über die Kardinaltugenden, über Zucht und Maß, Freundschaft, Muße und Kultur.“

Schröder und der Geistliche Rektor Dr. Wilfried Hagemann hätten in langjährig gestaltender Arbeit die Ausstrahlung und das Gesicht der Einrichtung maßgeblich geprägt. „Stapelfeld“ insgesamt löse bei ihm einen „Ansturm von dankbaren Erinnerungen aus“: „Studienreisen, Seminare, verzaubernde Märchen, Unglaubens-Gespräche – die zum Glauben führen, die Wiederbelebung der plattdeutschen Sprache“. Und die Philosophie-Vorträge, „die uns nicht zu Philosophen machten, aber zum Nach-Denken brachten.“ So sei aus der Akademie ein „steingewor­­­de­nes Symbol für immerwährendes Fragen und vorläufige Antworten“ geworden.