Stapelfeld. Die Katholische Akademie Stapelfeld feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Das Jubiläum ist für die Verantwortlichen Anlass, auf die bewegte Geschichte der Akademie zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorne zu richten. Letzteres geschieht unter anderem mit einem umfangreichen Festprogramm, das auf der Webseite der Akademie unter www.ka-stapelfeld.de zu finden ist.
In Anlehnung an das bekannte Wort des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl – „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“ – entschied das Direktorium der Akademie, die Geschichte der Einrichtung umfassend aufzuarbeiten und zu dokumentieren.

Foto: Nicole Hüttmann
Mit dieser Aufgabe wurde der Historiker und Journalist Andreas Kathe betraut. Er sichtete das Archiv der Akademie, arbeitete wichtige Entwicklungsstationen heraus und führte zahlreiche Gespräche mit Persönlichkeiten und Zeitzeugen. So sprach er unter anderem mit dem Gründungsrektor Wilfried Hagemann über die Zeit des Aufbruchs sowie mit dem damaligen Offizial und heutigen Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, über Phasen der Neuausrichtung und Veränderung.
Für Andreas Kathe war insbesondere bemerkenswert, „mit welcher Kontinuität und auf welchem Niveau die Akademie das Zeitgeschehen reflektiert und mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten begleitet hat – und wie sie sich dabei selbst weiterentwickelte“. Ebenso spürbar sei die große Wertschätzung, die die Bildungseinrichtung bei den Menschen in der Region genieße.
Der geschichtliche Rückblick erscheint nicht als klassische Chronik, sondern als umfangreiche Sonderausgabe der Hauszeitung „Stapelfelder Einblicke“. Die Ausgabe ist ab sofort kostenlos als Printversion in der Akademie erhältlich sowie digital auf der Internetseite abrufbar.
Vorgestellt wurde das Zeitzeugnis jetzt vom Direktorium der Akademie. Der geschäftsführende Direktor Willi Rolfes betonte dabei, dass die Akademie ihre Vergangenheit als Ansporn verstehe, „sich auch künftig gemeinsam mit den Menschen in der Region auf die Suche nach Antworten auf die Fragen der Zeit, der Gesellschaft und der persönlichen Lebensgestaltung zu begeben“.
Akademiedirektor Marc Röbel ergänzte, der Orientierungsrahmen sei dabei „die christliche Botschaft von der unbedingten Würde jedes Menschen“, an die auch der Namensgeber des Trägers, die Stiftung Kardinal von Galen, erinnere.