Glaubensthemenund auch „Sünnenschien“

1978 – 1999

Seit Ende der 1970er Jahre haben Stapelfelder Dozenten immer wieder mit besonderen Publikationen auf sich, auf ihre Themen und damit zugleich auf die Akademie aufmerksam gemacht. 1990 entstand daraus ein Veröffentlichungsverzeichnis, das seitdem regelmäßig in den Halbjahres- oder Jahresprogrammen zu finden ist. Die dort aufgeführten Bücher oder Broschüren sind – soweit noch aktuell – auch im Empfangsbereich des Hauses einsehbar und können dort gekauft werden.

Früh schon erschienen die Beschreibungen von Egbert Verbeek zu seinen Werken; vor allem zum Stapelfelder Altarbild, später zum „Kreuzweg“ neben der Kirche Heilig Kreuz. Direktor Dr. Schröder eröffnete ab 1978 unter dem Titel „Bildung im Blickpunkt“ eine Buchreihe mit Werken über Kardinal von Galen, über jugendliche Arbeits­lose oder „Europa als Werte- und Kulturgemeinschaft“. Den „Cloppenburger Wirtschaftsgesprächen“ widmete Gastdozent Bernd Rebe, Braunschweiger Professor, ebenfalls mehrere Bände unter anderem über „Finanzierungshilfen“ oder „Neue Technologien“. 

Bis in die 1990er Jahre hinein entwickelte sich daraus auch eine eigene Schriftenreihe des Kardinal-von-Galen-Hauses, die damals bereits auf 16 Titel angewachsen war. Dazu zählten Bände von Heinrich Dickerhoff („Verwünschung und Erlösung im Märchen“ oder „Sage mir, was Du glaubst“ – Kleiner Stapelfelder Katechismus), Martin Feltes (Der Wallfahrtsweg von Stapelfeld nach Bethen), Michael Schlitt (Umweltethik und Erwachsenenbildung) oder Henrich Siefer („Sünnenschien un Rägendraopen“).

Daneben erschienen weiterhin zusätzliche Publika­tionen aus den jeweiligen Fachgebieten wie Barbara Kappenbergs „Praxis der Untersuchungshaft“ (1988) oder Martin Feltes‘ Führer zu den Kunstobjekten der Stadt Cloppenburg: „Draußen-Kunst“.