Mit Musik hinein in „glückliche Zeiten“

2000er Jahre

Unter dem Oberbegriff „Was aus dem Rahmen fällt“ oder „Vor-gestellt“ enthalten die Stapelfelder Programmhefte der 2000er Jahre durchgehend Hinweise auf besondere Veranstaltungen, die über die ansonsten unter Sammelbegriffen wie „Kunst – Kultur – Geschichte“ oder „Umweltbildung“ und „Bildung im Glauben“ thematisch eingegrenzten Bildungsbereiche hinausweisen. Da finden sich dann wiederkehrende Ereignisse wie der „Cloppenburger Kultursommer“. Im Juli 2001 hatte Dozentin Maria Lüken zum Beispiel ein Programm zusammengestellt mit „Musik der Weserrenaissance“, im Garten der Akademie vorgetragen vom „Ensemble für Alte Musik Hannover“. 2001 hatten dann Dr. Heinrich Dickerhoff und Dr. Martin Feltes einen Abend mit keltischen Märchen und Musik (keltische Harfe, Nadja Birkenstock) ausgearbeitet.

2003 wurde dann das Exerzitienhaus „Emmaus“ (früheres „Begegnungshaus“) neu belebt zusammen mit dem Schwesternkonvent „Gemeinschaft der Dienerinnen des Evangeliums von der Barmherzigkeit Gottes“. Es sollte mit Exerzitienwochen, Seminaren und auch Einzelberatungen „neue Impulse für eine missionarische Pastoral“ geben. Nach drei Jahren – und mit der Neugestaltung durch die Kardinal-von-Galen-Stiftung – wurde das Haus „Emmaus“ wieder in das Gesamtprogramm der Akademie eingegliedert.

Zum Ausklang des Jahrzehntes sprach das neu agierende Führungstrio Dickerhoff/Röbel/­Rolfes von einer „glücklichen Zeit“ für die Akademie. Und so hieß das Jahresleitthema dann auch „Zum Glück“. Verbunden war dies auch mit dem Ausblick darauf, dass sich in baulicher Hinsicht neu Perspektiven ergaben – doch dazu später mehr!