1991
Bernd Kleyboldt hat über fast 30 Jahre (1991 – 2018) die Arbeit der Stapelfelder Akademie mitgeprägt. Aufgewachsen in Ahaus im Münsterland, studierte er nach dem Abitur Sozialarbeit und Kulturpädagogik, absolvierte eine künstlerische Ausbildung als Puppenspieler und war eine Reihe von „Lehr- und Wanderjahren“ als Theatermacher und mit seinem „Kofferzirkus“ in Europa, Afrika und Asien unterwegs, oft im Auftrag des Goethe-Instituts.
Als Nachfolger des Dozenten Werner Nilles, zu dem schon früher Kontakte bestanden, engagierte er sich zunächst vorrangig im Bereich der Entwicklungspolitik (Misereor-Arbeit), der internationalen Solidarität und der Umweltarbeit (Nachhaltigkeit).
„Im Theaterbereich“, so erinnert er sich, „gab es zunächst noch keine besondere Nachfrage, da ging es eher um eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit Kommunikation und Körpersprache“.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich dieser Bereich immer besser. Ab Mitte der 1990er Jahre gab es immer mehr Angebote unter dem Thema „Theater und Spiel“; sie richteten sich allgemein an Theater- und Figuren/Puppentheater-Interessierte und auch an Lehrer, Erzieher und Schüler/innen (Theaterwerkstatt für Amateur- und Schultheatergruppen). „Etwa 20 größere Kurse fanden dazu statt“.
Und: „Zum großen Cloppenburger Stadtjubiläum 2010 wurde eine erfolgreiche Theaterrevue auf die Beine gestellt!“