1998
22 Jahre hindurch hatte Dr. Franz-Josef Schröder die Heimvolkshochschule Stapelfeld „geleitet und geprägt“, wie es in einem Nachruf heißt; am 7. Januar 1998 starb er nach schwerer Krankheit. In Stapelfeld, so schrieb damals Wilfried Hagemann, habe er „in kollegialer und einsatzfreudiger Art und Weise den inneren und äußeren Aufbau des Hauses vorangebracht. Er konnte Mitarbeiter für eine Arbeit begeistern, die auf den Menschen als Person und auf das christliche Menschenbild setzt.“
Nachfolger Schröders wurde am 1. September 1998 Dr. Günter Wilhelms (Foto) aus Borgentreich. Er hatte Theologie, Psychologie und Soziologie studiert und war zuvor Privatdozent für Christliche Soziallehre an der Universität Bamberg gewesen. Er wurde nun vom Vorstand des Kardinal-von-Galen-Hauses in seine neue Funktion berufen.

Übrigens: Schon seit Anfang 1991 trug die Bildungsstätte den Namen „Kardinal-von-Galen-Haus, Katholische Akademie und Heimvolkshochschule“. Mit der Bezeichnung „Akademie“, so der Vorstand, werde „für Gäste von außerhalb Niedersachsens die Funktion des Hauses verständlicher“.