„Zeichen der Verwurzelung“

1989

Der Künstler Egbert Verbeek, der Heimvolkshochschule seit ihren Anfängen verbunden, schuf 1988/1989 seinen ganz speziellen „Kreuzweg“ für die Akademie. Er ist auf der Ostseite der Kirche Heilig Kreuz zu finden. Bei der Einweihungsfeier am 5. März 1989 bezeichnete Direktor Dr. Schröder ihn als „Zeichen der Verwurzelung in unserem Raum, als Zeichen der Verankerung unserer Arbeit, Zeichen der partnerschaftlichen Mitverantwortung in der einen Welt“.

Verbeek hatte seinen Kreuzweg radikal reduziert auf die drei österlichen Stationen: einen Tisch für den Gründonnerstag, ein Kreuz für Karfreitag und eine Mauer für den Ostersonntag. Diese Granitmauer ist durchbrochen – als Zeichen der Hoffnung und der Auferstehung. 

Künstlerisches Kernstück ist aber wohl, und so beschreibt es auch der Stapelfelder Kunstführer, die Bronzeplastik auf dem liegenden Andreaskreuz. Christus, so heißt es, „liegt am Boden, auf dem Trümmerhaufen der Welt, und mit ihm alle, die leiden. Der Blick des Leidenden ist zum Himmel gerichtet: Die Hoffnung heißt Erlösung“.