Kirchliche Krankenhäuser in der Region – wohin geht die Reise?

Ulrich Pelster erläutert Krankenhaus-Zukunft in der Akademie

Kirchliche Krankenhäuser sichern seit Generationen die Gesundheitsversorgung in der Region. Sie stehen für eine gute und wohnortnahe medizinische Versorgung und verbinden zugleich ihren medizinischen Auftrag mit dem christlichen Menschenbild. Angesichts der aktuellen Veränderungen im Gesundheitswesen stellt sich zunehmend die Frage, welche Rolle kirchliche Krankenhäuser künftig übernehmen können und wie sie sich für die kommenden Jahre aufstellen müssen.

Dazu findet in der Katholischen Akademie Stapelfeld am Dienstag, 29. September 2026 von 19 bis 21 Uhr, ein Informationsabend zum aktuellen Thema „Kirchliche Krankenhäuser in der Region – ein (Zukunfts-)Thema für die Kirche?“ statt.

Ulrich Pelster, Vorstand Euthymia-Stiftung, erläutert als Referent bei InformationsabendSituation der Krankenhäuser in der Katholischen Akademie Stapelfeld.
Ulrich Pelster, Vorstand der Schwester Euthymia Stiftung informiert bei Informationsabend über die Zukunft der Krankenhäuser in der Region.
Foto: Timo Lutz, Werbefotografie

Als Referent konnte Ulrich Pelster, Vorstand der Schwester Euthymia Stiftung, gewonnen werden. Ganz praxisnah erläutert er, in welcher Form die Krankenhäuser der Stiftung auf die Krankenhausreform reagiert haben, um auch in Zukunft die Versorgung der Menschen vor Ort gewährleisten zu können. „Wir haben uns auf die Herausforderungen der Krankenhausreform gut vorbereitet“, ist sich Ulrich Pelster sicher. Mit Sorge blickt er jedoch auf das in Kraft getretene Spargesetz, Gesetz zur GKV-Beitragssatzstabilisierung, und wird eindringlich deutlich machen, wie sehr die dort vorgesehenen Sparmaßnahmen alle katholischen Krankenhäuser in finanzielle Bedrängnis bringen werden. Die Stiftung trägt vier Krankenhäuser im Oldenburger Münsterland – in Vechta, Lohne, Cloppenburg und Damme. Zusammen verfügen die Einrichtungen über rund 950 Betten und ist mit mehr als 3.500 Beschäftigten ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.

Birgit Henseler von der Fachstelle für Pastorale Bildung und Begleitung lädt alle Interessierten herzlich ein, sich mit diesem für die Menschen in der Region wichtigen Thema auseinanderzusetzen und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung der Reihe „Kirche im Gegenwind SPEZIAL“ ist kostenfrei.

Anmeldung: www.ka-fachstelle.de  oder verwaltung@ka-fachstelle.de