Anfang der 1990er Jahre initiierte das Land Niedersachsen die Gründung regionaler Umweltbildungszentren. Im Oldenburger Münsterland wurde die Idee, eine Förderung des Landes mit vorhandenen Angeboten in der Region zu vernetzen, aufgegriffen. Die damalige Heimvolkshochschule Stapelfeld wurde beauftragt, mit Unterstützung der Landkreise Cloppenburg und Vechta ein regionales Umweltbildungszentrum (RUZ) zu gründen. Heute ist das Zentrum Teil der Katholischen Akademie Stapelfeld und als einziges der zurzeit 40 niedersächsischen RUZ in seiner vernetzten Trägerschaft christlich orientiert. Als „Regionales Umweltzentrum Oldenburger Münsterland“ sind wir von Seiten des Landes Niedersachsen für die Kreise Cloppenburg und Vechta anerkannt als außerschulischer Lernstandort. Diese Auszeichnung ist mit der Förderung des Landes Niedersachsen verbunden. Sie wird umgesetzt durch die Freistellung von Lehrer/-innen zur Durchführung außerschulischer Bildungsangebote. Konkret wird es uns ermöglicht an vier Vormittagen Naturerlebnisprogramme & Unterrichtsangebote für Schulklassen und Kindergärten anzubieten. In den 25 Jahren wandelten sich die Inhalte und Methoden – von der Bildung mit dem pädagogischen Zeigefinger zum Schutz der Umwelt (vor Verschmutzung und Raubbau) zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Themenpalette ist breiter gefächert und Methoden zielen auf Erlebnis- und Gestaltungskompetenz. Entdecken, Forschen, Gestalten sind die Stichworte, die den Programmen ein besonderes Profil geben. Die Lernenden sollen staunen dürfen, Faszination für die Schöpfung erleben. In der Auseinandersetzung mit den Fragen der Ernährungskultur bspw., werden sie angeregt, eine Haltung zu entwickeln, die sie zu nachhaltigen Lebensstilen führt, z. B. zum wertschätzenden Umgang mit den Lebensmitteln.

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