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"Stapelfelder Überlebensrucksäcke"

"Stapelfelder Überlebensrucksäcke"

„überLEBEN“ lautet das diesjährige Jahresthema der Katholischen Akademie Stapelfeld. Zu diesem Thema werden in der Advents- und Weihnachtszeit Videobeiträge der Dozentinnen und Dozenten unter www.ka-stapelfeld.de veröffentlicht. „In diesen Impulsen füllen wir einen Rucksack mit Symbolen unserer persönlichen Überlebensfragen“, erläutert Heinrich Siefer das digitale Projekt. Dieser Rucksack wurde von der Rezeptionsmitarbeiterin Martina Schwöppe mit dem Logo der Akademie gestaltet. „Wir möchten aber auch die Öffentlichkeit an diesem Projekt beteiligen. Was sind für andere Menschen die wichtigsten Überlebensfragen?“ fragt Dominik Blum. Deshalb hat die Akademie eine Email-Adresse eingerichtet (rucksack@ka-stapelfeld.de) über die Interessierte ihre Beiträge senden können. Unter allen Einsendungen verlost die Akademie fünf gut gefüllte „Stapelfelder Überlebensrucksäcke.“ Das Team der Akademie freut sich auf zahlreiche Antworten zu der Frage: Was ist für mich überlebenswichtig?

Das Foto (© Willi Rolfes) zeigt die Rezeptionsmitarbeiterin Martina Schwöppe, den Dozenten Dominik Blum sowie den Dozenten Heinrich Siefer, die die Idee des „Überlebensrucksacks“ entwickelt und umgesetzt haben.

Katholische Akademie setzt auf neues „ÜberLEBENS“-Programm

Katholische Akademie setzt auf neues „ÜberLEBENS“-Programm

In der aktuellen Corona-Situation sind Kreativität und Flexibilität gefragt. Aufgrund der fehlenden Planungssicherheit hat die Katholische Akademie Stapelfeld (KAS) erstmals ein Halb-Jahres-Programm herausgegeben, das die Zeit vom 1. Advent bis zum Pfingstfest umfasst.

„Wir wissen noch nicht genau, was wir zu welcher Zeit mit wie vielen Personen durchführen dürfen. Aus diesem Grund haben wir zunächst nur für das erste Halbjahr 2021 geplant, reagieren aber flexibel auf die jeweilige Situation“, betonte Dr. Martin Feltes, pädagogischer Direktor der Akademie, bei der Vorstellung des neuen Programms.

Unter dem Motto „überLEBEN“ hat das KAS-Team auf 120 Seiten ein breitgefächertes Programm an Seminaren, Vorträgen und Weiterbildungsprogrammen in sämtlichen Fachbereichen zusammengestellt. Pate für das Jahresmotto stand naturgemäß die aktuelle Corona-Krise. Im Mittelunkt steht die Frage, wie sich die Pandemie auf das Leben, die Familie und das soziale Miteinander auswirkt. Den grundsätzlichen Fragen über das Leben und Überleben in Krisenzeiten gehen die Dozent*innen der verschiedenen Fachbereiche in Seminaren wie zum Beispiel „ÜberLebens-Strategie Humor“, „ÜberLeben mit Muttersprache“ oder „Kunst und Musik als LEBENSmittel“ nach. Aber auch Kreativ-, Musik- und Familienseminare, Foto-, Kommunikations- und Märchenworkshops sowie Veranstaltungen zu den Themen Philosophie, Glaube, Religion und Theologie werden in den kommenden Monaten unter Einhaltung der jeweils aktuellen Abstands- und Hygienerichtlinien durchgeführt. „Das Schutz- und Hygienekonzept wird von uns sehr ernst genommen und auch konsequent durchgesetzt. Wir wollen, dass sich unsere Gäste bei uns wohl und sicher fühlen“, betonte geschäftsführender Direktor Willi Rolfes. Aufgrund des Lockdowns und der aktuellen Corona-Beschränkungen hat die Akademie mit stark gesunkenen Gästezahlen zu kämpfen, sieht sich aber mit ihrem Raum- und Hygieneprogramm für die Zukunft gut aufgestellt. In diesem Zusammenhang dankte Rolfes dem Offizialat Vechta, den Landkreisen Cloppenburg und Vechta sowie der Stadt Cloppenburg für die Unterstützung.

Neu ist die Kooperation mit der Pfarrgemeinde St. Jakobus, Saterland. Pfarrgemeinde und Akademie wollen gemeinsam neue Wege des gegenseitigen Kennenlernens und des Miteinanders gehen. Dabei stehen in den verschiedenen Seminaren aktuelle und grundsätzliche Fragen zum Thema Glaube, Kirche und Spiritualität im Mittelpunkt, erläuterte Pfarrer Dr. Marc Röbel.

Die traditionelle Auftaktveranstaltung mit der Vorstellung des Jahresprogramms am 1. Advent findet aufgrund der aktuellen Lage nicht in den Räumen der Akademie, sondern digital statt. Das Dozententeam stellt sich in kleinen Videoclips vor. Dabei packen sie einen symbolischen ÜberLEBENS-Rucksack mit all den Dingen und Ideen, die ihnen wichtig sind und die sie mit den Zuschauern teilen möchten.

Zusätzlich möchte die KAS die Menschen trotz Abstandsregeln und Besuchsbeschränkungen auf ganz persönliche Weise durch die Weihnachtszeit begleiten. Ebenfalls digital werden in sechs Etappen vom 1. Advent bis zu den Heiligen Drei Königen die kunstvoll geschnitzten Krippenfiguren der Akademie vorgestellt, sowie ihre tiefere Bedeutung für die Weihnachtszeit und den christlichen Glauben hinterfragt.

Die digitalen Angebote sind auf der Homepage der Akademie abrufbar.

Foto (Sigrid Lünnemann): Die Direktoren Willi Rolfes, Dr. Martin Feltes und Pfarrer Dr. Marc Röbel stellen das Halbjahresprogramm „überLEBEN“ vor.

Kunst, Lagerfeuer und Wildbienen zum Ferienabschluss

Kunst, Lagerfeuer und Wildbienen zum Ferienabschluss

Mona Lisa einen dicken, schwarzen Schnurrbart malen, Wildbienen bestimmen oder durch den Garten der Katholischen Akademie Stapelfeld (KAS) toben. Unter der Leitung von Dr. Martin Feltes, Dr. Franziska Zumbrägel, Dominik Blum und mit Unterstützung der Referentin Stefanie Taubenheim hat die KAS an drei Tagen unter dem Motto „Wir machen was im Sommer!“ Schülerinnen und Schüler zu abwechslungsreichen Erlebnis-Workshops eingeladen. „Die Resonanz war sehr groß. Wir wollten den Kindern einen ganz besonderen Ferienabschluss bieten, bei dem sie ihre Kreativität, ihren Forscherdrang und ihren Bewegungsdrang ausleben können“, betonte der pädagogische Direktor Dr. Martin Feltes.

Richtig austoben konnten sich 16 Jungs im Grundschulalter unter dem Motto „Räuber und Gendarm“. Gemeinsam mit KAS-Dozent Dominik Blum gingen sie auf dem Gelände der Akademie auf Entdeckungstour, begaben sich auf die Suche nach dem blauen Stein und lernten ein Lagerfeuer zu machen.

In zwei Kreativ-Workshops „Kleine Meister“ unter der Leitung von Stefanie Taubenheim gaben die insgesamt 24 Teilnehmerinnen im Alter von 11 bis 13 Jahren bekannten Kunstwerken großer Meister ein neues Gesicht. Damit seien sie in guter Tradition, betonte Kunsthistoriker und pädagogischer Direktor Dr. Martin Feltes. Schließlich sei die Mona-Lisa-Persiflage des Künstlers Marcel Duchamps, der es im Jahr 1919 wagte Mona Lisa mit Schnurrbart darzustellen, heute selbst ein anerkanntes Kunstwerk. Beeindruckt vom Einfallsreichtum und der Kreativität der Teilnehmer*innen zeigte sich Stefanie Taubenheim. „Die Kinder haben ganz unterschiedliche Motive gewählt und waren in der Umsetzung ihrer Ideen sehr fantasievoll. Sie haben verschiedenste Darstellungsformen von der freien Malerei bis zur Collage-Technik verwendet“, freute sich die Kursleiterin über den Ideenreichtum der „Kleinen Meisterinnen“, die keine Berührungsängste mit den „Großen Meisterwerken“ hatten. So gestalteten die jungen Künstler*innen das Bild „Der Schrei“ von Edvard Munch in bunten Farben, fertigten aus „Der Kuss“ von Gustav Klimt eine Collage und schufen eine farbenfrohe Interpretation des eher melancholischen Werkes „Der Mönch am Meer“ von Caspar David Friedrich. „Ich wollte Mona Lisa in unsere Zeit holen“, erklärte eine junge Teilnehmerin, die die geheimnisvoll lächelnde Dame vor eine moderne Großstadt-Skyline setzte.

Im Umweltzentrum waren ebenfalls an zwei Tagen insgesamt 20 junge Naturforscher*innen den Wildbienen auf der Spur. Jonathan Koopmann, der sein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) in der KAS absolviert, vermittelte den Kindern auf spielerische Art und Weise interessantes Wissen über die Bedeutung der Wildbienen für unser Ökosystem. Gemeinsam wurden Nisthilfen für Insekten gebaut und eine Natur-Rallye durch das Außengelände veranstaltet. „Wir haben tatsächlich verschiedene Wildbienen auf dem Gelände entdeckt und die Kinder haben sie selbst bestimmt“. Beeindruckt zeigte sich Koopmann von der Begeisterung, mit der die jungen Naturforscher*innen ihre Umwelt erkundeten.

Finanziell unterstützt wurde das für die 60 Teilnehmer*innen kostenfreie außerschulische Bildungsangebot im Rahmen der Aktion „LernRäume Plus“ vom Niedersächsischen Kultusministerium.

Fotos: Willi Rolfes

Tagesangebote für Kinder zum Ende der Sommerferien

Tagesangebote für Kinder zum Ende der Sommerferien

Zum Ende der Sommerferien bietet die Katholische Akademie Stapelfeld Aktionstage für Kinder an, zu denen herzlich eingeladen wird. Bereits am 20. August findet ein Naturtag für Jungs im Grundschulalter statt. Unter der Überschrift „Räuber und Gendarm“ sind im großzügigen Gartengelände der Akademie Geländespiele und auch ein Lagerfeuer geplant. „Die Kinder können sich bei uns richtig austoben“ sagt Dominik Blum, der diesen Abenteuertag gestalten wird.

Ein weiteres Angebot ist eine naturkundliche Entdeckungsreise im Umweltzentrum der Akademie. Unter der Leitung von Dr. Franziska Zumbrägel suchen die Kinder nach Spuren von Wildbienen, bauen Nisthilfen und basteln Samenbomben. Eingeladen sind Kinder von 8 bis 10 Jahren, wobei mit dem 24. und 25. August gleich zwei Termine zur Auswahl stehen.

Ebenfalls an diesen beiden Tagen können Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren auch künstlerisch tätig werden. „Kleine Meister“ ist der Titel eines Kreativworkshops, der von Dr. Martin Feltes und Stefanie Taubenheim gestaltet wird. Es wird gemalt, geklebt, gebastelt. Die so entstandenen Kunstwerke der „kleinen Meister“ werden zum Abschluss des Tages in einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Alle Aktionstage finden jeweils von 10 bis 16 Uhr statt. Zwischendurch gibt es ein leckeres Mittagessen und natürlich Getränke. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Aktionstage werden im Rahmen des Projektes „LernRäume“ durch das niedersächsische Bildungsministerium gefördert.

Anmeldungen sind ab sofort entweder über die Homepage der Akademie oder bei Ruth Bäker (Tel. 04471/1881140 rbaeker@ka-stapelfeld.de) bzw. für die Angebote im Umweltzentrum bei Angelika Walter (Tel. 04471/1881125 awalter@ka-stapelfeld.de) möglich.

Foto: Willi Rolfes

Musik in'n Gorn - Otto Groote musiziert im Garten der KAS

Musik in'n Gorn - Otto Groote musiziert im Garten der KAS

Musik un plattdüütsche Texten van Leevde un Sömmertied in'n Gorn van Stapelfeld – Um den Sänger und Songschreiber Otto Groote zu beschreiben, reicht gewiss nicht nur ein Satz. Jedoch kann man mit einem Satz, zitiert aus einer Kritik der Neuen Osnabrücker Zeitung, die Begeisterung verdeutlichen, die Groote und seine Band allenthalben auslöst, wenn er von Kritikern und dem Publikum entdeckt wird.

Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt über Groote: „Die vor Gelassenheit, Schönheit und Beobachtungsgabe strotzenden Lieder verstellen und beschönigen das Leben nicht, ringen ihm aber eine unfassbare Poesie ab“. Die ersten Jahre hat Groote ausschließlich in seiner plattdeutschen Muttersprache gesungen. Das erklärt vielleicht, dass die außergewöhnliche Qualität der Lieder bisher hauptsächlich im Norden und den angrenzenden Niederlanden für große Aufmerksamkeit gesorgt haben. Ein Vergleich mit Größen der deutschen Liedermacher – Szene muss der Sänger nicht fürchten. Er hat mit seiner Stimme und seinen Liedern einen eigenen Ausdruck gefunden, der das Publikum vom ersten bis zum letzten Ton in ihren Bann zieht.

Seit einiger Zeit macht Otto Groote auch Lieder in hochdeutscher Sprache. Ein Teil dieser Lieder sind auf dem Album „Stein aus Gold“ erschiene. Der schöne Klang der plattdeutschen Sprache wird natürlich bei der gemeinsamen Veranstaltung mit Heinrich Siefer im Mittelpunkt stehen. Mehr Infos unter www.otto-groote.net

Die Veranstaltung findet am 31.07.2020 in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Cloppenburg im Garten der Katholischen Akademie Stapelfeld statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Aufgrund der aktuellen Verordnungen ist eine Anmeldung unbedingt notwendig. Der Eintritt beträgt € 12,00 und ist an der Abendkasse zu bezahlen. Anmeldung im Internet oder www.ka-stapelfeld.de/programm oder bei Jutta Gövert Tel.: 04471/1881132 (jgoevert@ka-stapelfeld.de).

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