Mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurde ein engagierter Kooperationspartner und großzügiger Förderer gefunden, um 1995 die alte Stapelfelder Dorfschule zu einem im nordwestdeutschen Raum einzigartigen, umweltfreundlichen Musterhaus auszubauen. Verschiedene Stiftungen und Projekte haben es zudem ermöglicht, das ca. 2 ha große angrenzende Gartengelände zu einem Naturerlebnisraum auszubauen, einem Ort, der es ermöglicht, Lernen mit sinnlichen Naturerfahrungen zu verbinden. Eingegrenzt durch Wallhecken und Waldberme bietet das attraktive Gartengelände verschiedene Lebensräume und zeigt eine Vielfalt heimischer Flora und Fauna. Eine hohe Artenvielfalt entwickelte sich in den bewaldeten Wiesen und Wasserbiotopen. Hier finden sich u. a. ein geheimnisvolles großflächiges Heckenlabyrinth, eine Gartenlaube und ein Lehmbackofen. Im Bienenhaus können Honigbienen in Schauvölkern beobachtet werden. Neu und einzigartig in Norddeutschland ist der Sukzessionsgarten: Auf abgegrenzten Flächen werden ausgewählte Stadien der Landschaftsentwicklung im Oldenburger Münsterland gezeigt, beginnend mit dem, was uns die Eiszeit hinterlassen hat. Das sind Modelle von der Endmoränenlandschaft zu heutigen Ausformungen der Kulturlandschaft wie Tundra, Wiese, Moor, Heide, Hude- und Naturwald… . Hier wird die natürliche Abfolge der Besiedlung durch Pflanzen ebenso verdeutlicht wie der zunehmende Einfluss des Menschen auf die Entwicklung der Landschaft, die dadurch zur Kulturlandschaft wurde.

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