BNE Inhalte – Kompetenzen

Vögel bauen Nester, um ihre Eier auszubrüten. Dabei gibt es viele verschiedene Nestformen. Anhand typischer Nestbaumerkmale kann man erkennen, welche Vogelart welches Nest gebaut hat. Viele Vögel brüten gerne in geschlossenen Nisthöhlen wie sie alte, morsche Bäume bieten. Diese verschwinden in unseren „aufgeräumten“ Gärten zunehmend. Wir können unseren Vögeln alternative Nistplätze in Form von Nistkästen anbieten, um die biologische Vielfalt der Arten aufrechtzuerhalten.

Forscherfrage

Wer wohnt denn hier?

Sachunterricht
Schuljahr: 1–4

Die Schülerinnen und Schüler …

  • unterscheiden das Leben von Pflanzen und Tieren nach verschiedenen Jahreszeiten.
  • erweitern ihre Artenkenntnis und beschreiben und unterscheiden unterschiedliche Nistbedürfnisse ausgewählter Vögel.
  • können Wissen um Lebensbedingungen von ausgewählten Tieren als Grundlage für die Bewertung angemessener Haltung und Pflege nutzen.
  • beobachten Naturphänomene, erkunden Wechselwirkungen mit landwirtschaftlichen Praktiken.
  • können mit einfachen Maßnahmen einen persönlichen Beitrag zum Artenschutz leisten.

Verlauf – Methoden

Zu Anfang wird entdeckt, wie Vogelnester verschiedener Vogelarten aussehen können: Baumaterial, Nestform und Nistplatz spielen dabei eine große Rolle. Die Kinder werden sensibel dafür gemacht, dass künstliche Nisthilfen da sinnvoll sind, wo es an natürlichen Brutplätzen mangelt. Auf dem Gelände des RUZ lernen sie verschiedene Nester bzw. Nisthilfen und ihren geeigneten Standort kennen und erfahren, wie sie den Nistkasten pflegen und reinigen. Anschließend ordnen die Kinder verschiedenen Nisthilfen ihren Bewohnern zu.

In der Werkstatt baut nun jedes Kind – nach Anleitung und aus einem vorgefertigten Bausatz – -einen eigenen Meisen-Nistkasten für Zuhause und kann so einen kleinen Beitrag zum Schutz der Vögel leisten.

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