Fünf junge „Bufdis“ möchten etwas zurückgeben

Fünf junge „Bufdis“ möchten etwas zurückgeben

Bundesfreiwilligendienst in der Akademie – „Ich wusste nach dem Abitur noch nicht genau, was ich machen wollte. Die Zeit hier in der Akademie ist perfekt, um in Ruhe nachzudenken und sich zu orientieren“, betont Philipp Hodes aus Garrel, der gemeinsam mit vier weiteren jungen Erwachsenen ein freiwilliges soziales Jahr als sogenannter „Bufdi“ an der Katholischen Akademie Stapelfeld absolviert. Seit August vergangenen Jahres sind die Bufdis aus Garrel, Cloppenburg und Emstek im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für zwölf Monate in der KAS im Einsatz. Besonders die Vielfältigkeit der Aufgaben und das angenehme Arbeitsklima begeistern die Abiturienten, die hier Teil eines Teams geworden sind. Einige von ihnen kannten das Haus bereits oder hatten von ehemaligen Bufdis aus den vergangenen Jahren viel Gutes gehört. Vor allem der persönliche Kontakt zu den Seminarteilnehmern, die hier für einen oder mehrere Tage zu Gast sind, werden von ihnen sehr positiv gewertet. „Der enge Kontakt zu den Kunden und die Arbeit an der Rezeption machen Spaß. Am Anfang war man in besonders stressigen Situationen, wenn zum Beispiel viele Gäste auf einmal angereist sind, auch schon mal etwas überfordert. Man lernt aber schnell, wie man mit den Gästen und der Situation am besten umgeht“, betont Jonas Kleene aus Emstek.

Die Aufgaben hier sind vielfältig. Die freiwilligen Helfer sind im gesamten Haus im Einsatz und helfen nicht nur an der Rezeption und beim Telefondienst, sondern unterstützen die Dozenten bei der Vorbereitung von Seminaren und Vorträgen, schließen Laptops an den Beamer an, sorgen für Getränke sowie für ausreichende Bestuhlung. Außerdem sind sie auch mit dem Hausmeister unterwegs und helfen ihm bei den anfallenden Arbeiten. So wird aktuell das ehemalige Schwimmbad der Akademie zu einem modernen Mehrzweckraum umgebaut. Auf diese Weise lernen sie ein Jahr lang die Arbeitswelt aus einem ganz neuen Blickwinkel kennen, setzen Aufgaben selbstständig um und sammeln wichtige Erfahrungen in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen. Aber auch das Kennenlernen von anderen Jugendlichen und das Zusammenwachsen zu einem Team sind für die Bufdis wichtige Erfahrungen, die durch die Teilnahme an verschiedenen Seminaren des Bundesfreiwilligendienstes noch zusätzlich unterstützt werden. Neben der Förderung des Gemeinschaftssinns haben sie dort auch körperliche und mentale Grenzerfahrungen gesammelt, die ihnen im Nachhinein viel Stoff zum Nachdenken gegen haben – über sich selbst und den Umgang mit ihren Mitmenschen.

„Durch dieses freiwillige soziale Jahr lernt man viel über sich selbst. Man kann aber auch der Gesellschaft etwas zurückgegen und das möchten wir auch. Darum sind wir hier“, spricht Jesper Schröer aus Cloppenburg auch den anderen Teilnehmern aus dem Herzen.

Wer Interesse an einem Bundesfreiwilligendienst in der Katholischen Akademie Stapelfeld hat und sich informieren oder bewerben möchte, erhält von Frau Hüttmann (Tel. 04471-188-1123) oder auf www.kfwd.de weitere Informationen.

Bild (Willi Rolfes): Die BUFDIs der Akademie sammeln neue Erfahrungen in der Gemeinschaft.

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