Aktuelles

Lesung mit Dr. Melanie Wolfers SDS, Wien, am 06.11.18

Lesung mit Dr. Melanie Wolfers SDS, Wien, am 06.11.18

„Trau dich, es ist dein Leben! Von der Kunst, mutig zu sein.“ – Warum scheuen wir uns, Entscheidungen zu treffen? Warum sind wir so zögerlich und tun uns schwer, etwas zu wagen? Melanie Wolfers beschreibt das Lebensgefühl vieler Menschen, die ihr in ihrer langjährigen Beratungspraxis begegnet sind, in etwa so: »Ich habe es eigentlich satt, immer nur vorsichtig, quasi unter Vorbehalt zu leben. Ängstlich, Fehler zu machen. Mich lieber anzupassen, statt anzuecken. Ich will mutig leben! Aus ganzem Herzen.«

Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin geht diesem Lebensgefühl in ihrem neuen Ratgeber auf den Grund. Sie deckt auf: Wer nichts riskiert, hat auf jeden Fall am Ende die größeren Probleme. Sie spricht über die Kunst, mutig zu sein und zeigt, wie wir uns nicht von der Angst dirigieren lassen und somit besser leben können. Ein Abend für alle, die sich nach einem guten Leben sehnen – und dies aus gutem Grund, denn: »Trau dich, es ist dein Leben!«

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 6. November, um 19:30 Uhr in der Katholischen Akademie Stapelfeld. Kartenvorverkauf: Buchhandlung Terwelp in Cloppenburg und Abendkasse. Kosten: 8 € (6 € ermäßigt)

Foto: © manupicts

Seminar „Kalligrafie und Handlettering“

Seminar „Kalligrafie und Handlettering“

Vom 25. - 28. Oktober 2018 findet wieder ein Kalligrafie-Seminar in der Katholische Akademie Stapelfeld statt, das zu einer ganz besonderen Themenstellung einlädt: Schrift ist vielseitig! Auf der Grundlage von kalligrafischen Alphabeten oder freien Buchstabenformen werden mit verschiedenen Kalligrafiewerkzeugen, Brushpens (Pinselfilzstiften) mit Spaß und Fantasie einzelne Worte oder Schriftzüge und somit „Lieblingstexte“ gestaltet. So entstehen schön geschriebene Buchstaben und liebevoll gearbeitete Letterings mit einer ganz persönlichen Note. Zum Schluss können die entstandenen Blätter zu einem Heft zusammengefasst werden.

Die Referentin dieses Workshops, Dipl.-Designerin Sabine Pfeiffer aus Braunschweig, wird sowohl Anfängern als auch schon in der Kalligrafie geübten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Hilfestellung leisten.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Barbara Ostendorf unter Tel. 04471/188-1128 oder bostendorf@ka-stapelfeld.de oder www.ka-stapelfeld.de

Bild: Sabine Pfeiffer

Simone Weil am 17.10. als Thema in der Akademie

Simone Weil am 17.10. als Thema in der Akademie

Philosophie der Aufmerksamkeit – Wer an Philosophie denkt, dem kommen Platon, Kant oder Heidegger in den Sinn. Dass die Philosophie aber alles andere als eine reine Männersache ist, zeigt das nächste Stapelfelder Philosophicum am 17.10.2018 um 19.30 Uhr. In Vortrag und Gespräch wird Dr. Marc Röbel die französische Philosophin Simone Weil beleuchten. In der Reihe der „Philosophischen Temperamente“ steht sie für die Haltung der „Aufmerksamkeit“.

Simone Weil, als Tochter agnostisch-jüdischer Eltern geboren, war von der christlichen Spiritualität fasziniert, ist aber nie Mitglied der Kirche geworden. Ihre gegenwartsnahe Philosophie zeigt eine hohe Aufmerksamkeit für das Alltägliche, vor allem aber für politische und gesellschaftliche Fragen. Die konkreten Schicksale von Heimatlosen und Arbeitern haben sie umgetrieben. Als christliche Sozialistin steht sie für die ungewöhnliche Verbindung zwischen Politik und Mystik. Simone Weils Lebensthema ist zugleich ein aktueller Impuls für das moderne Informationszeitalter, in dem wir täglich mit Nachrichten und Meldungen überschwemmt werden.

Die Veranstaltung, die sich an alle Interessierten auch ohne besondere Vorkenntnisse richtet, geht von 19.30 bis 21.30 Uhr. Die Kosten betragen 5,- Euro. Anmeldungen nimmt Frau Gellhaus unter der Telefon-Nr. 04471/188-1550 oder per E-Mail (mgellhaus@ka-stapelfeld.de) entgegen.

© Foto: W. Rolfes

Göttliches und Behinderung – das gehört zusammen

Göttliches und Behinderung – das gehört zusammen

Tanzperformance und Matinee zum Abschluss der Foto-Ausstellung in der Akademie – „Wir sind so und nicht anders”: Unter diesem Titel lächeln seit einigen Wochen liebenswerte Gesichter von Kindern mit Behinderungen die Besucher der Katholischen Akademie in Stapelfeld an. Nun endet diese außergewöhnliche Fotoausstellung mit einer ebenso außergewöhnlichen Finissage am 13. und 14. Oktober: Am Samstagabend stellt sich das inklusive "Ensemble BewegGrund Trier" mit einer Tanzperfomance vor, und am Sonntag wird im Rahmen einer Matinee das weltweit beachtete Buch von Nancy Eiesland über ihre „Befreiungstheologie der Behinderung” vorgestellt.

Unser Gott behindert – kann das sein? Darf das sein? Für die amerikanische Religionssoziologin Nancy Eiesland (1964 – 2009) war die Antwort völlig klar: Ja, das ist so. Als der auferstandene Jesus seinen erschrockenen Jüngern seine verwundeten Hände und Füße zeigte, wurde er „zum Offenbarer einer neuen Mitmenschlichkeit, der mit der Erfahrung von Behinderung völlig im Einklang steht”. Aus diesem Ansatz entwickelte die selbst mit einer Knochenkrankheit an den Rollstuhl gefesselte Autorin eine „Befreiungstheologie der Behinderung”, beschrieben in ihrem Buch „The disabled God – der behinderte Gott”. Der Trierer Philosoph Prof. Dr. Dr. Werner Schüßler hat dieses spannende Werk übersetzt und stellt es in der Sonntagsmatinee mit einem Impulsvortrag vor. Kunsthistoriker Dr. Martin Feltes spürt der Thematik in der bildenden Kunst nach. Das Ensemble BewegGrund Trier interpretiert in der eigens zu dem Buch entworfenen Impro-Perfomance „Divinus” ihre Gedanken über das Göttliche und was es in ihrem Leben bedeutet. Die gut einstündige Matinee, die von Pfarrer Dr. Marc Röbel moderiert wird, beginnt um 11.15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Ensemble BewegGrund Trier ist ein Ensemble, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen auf Augenhöhe miteinander Tanz erleben und Shows erarbeiten. Grundlage ist die Idee der „Dance Ability”, die grundsätzlich jedem Menschen eine künstlerische Begabung bis hin zu professionellem Bühnentalent zutraut. Körperliche, geistige oder psychische Handicaps haben in diesem Miteinander der gemeinsamen Bewegungserfahrung keine Bedeutung. Alle Mitwirkenden bringen sich gleichberechtigt ein. So entstehen beeindruckende, nicht selten auch verblüffende Tanzshows zu verschiedensten Themen, ausgearbeitet mit Kostümen, Bühnenbildern und Requisiten.

Am Samstag, 13. Oktober, zeigt das Ensemble in Stapelfeld das Stück „Gschirr & Bschteck”. Die Tänzer/innen tauchen mit ihrem Publikum ein in die Lebenswelt einer kurdisch-syrischen Köchin mitten in Europa: Begegnungen von vertraut und fremd, Reaktionen und Entdeckungen mit neuen Augen – all das wird im Tanz lebendig und erlebbar. Los geht’s um 19.30 Uhr (bis ca 21 Uhr). Karten gibt es für 10 Euro an der Tageskasse.

© Foto: Maja Hehlen (Die abgebildeten Personen haben ihr Einverständnis für eine Veröffentlichung gegeben.)

Helle Rothe – Körpersprache und Humor als wichtige Elemente in der Pflege

Helle Rothe – Körpersprache und Humor als wichtige Elemente in der Pflege

Seminar am 11. und 12.10.18 – Die Katholische Akademie Stapelfeld lädt am 11. und 12. Oktober zu einem zweitägigen Seminar „Wortlose Botschaften - Spielregeln der Körpersprache - Humor" ein, das sich an alle Berufsgruppen im Gesundheits- und Pflegebereich wendet. Die Körpersprache ist eines unserer wichtigsten Kommunikationsmittel. Durch unsere Körpersprache, unsere Mimik und Gestik senden wir unbewusst Signale aus, die von unserem Gegenüber ebenso unbewusst wahrgenommen und gedeutet werden. Als Referentin konnte Helle Rothe aus Bremen gewonnen werden. Die gelernte Arzthelferin und Krankenschwester spielt seit vielen Jahren begeistert Theater und arbeitet heute freiberuflich als Theater- und Kommunikationstrainerin in Praxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Seminarteilnehmer erfahren an diesen beiden Tagen hautnah, wie Gestik, Mimik und Stimme in Einklang gebracht und überzeugender eingesetzt werden können. Mit dabei ist auch immer eine Prise Humor. Denn Humor kann – richtig eingesetzt – Stress abbauen, eine positive Stimmung erzeugen und deeskalierend im Umgang mit Patienten, Mitarbeitern und Angehörigen wirken. Helle Rothe packt mit den Kursteilnehmern einen „Erste-Hilfe-Humor-Koffer“, um mit dem richtigen „Humor-Werkzeug“ den Alltag stressfreier und angenehmer zu gestalten. Anhand interaktiver Übungen wird den Teilnehmern Sensibilität für die eigene Körpersprache vermittelt. Was drückt mein Körper unbewusst aus? Wie werde ich wahrgenommen? Mit speziellen Übungen zur non-verbalen Kommunikation erfahren die Teilnehmer Wichtiges über Eigen- und Fremdwahrnehmung und lernen, wie sie dieses Wissen gezielt einsetzen können. Denn es geht nicht nur darum, was wir sagen, sondern auch, wie wir es sagen. Typische Situationen aus dem Krankenhaus- und Praxisalltag werden zu Beispielszenen für das Zusammenspiel zwischen der inneren und äußeren Haltung sowie der inneren und äußeren Wahrnehmung.

Das Ziel von Helle Rothe ist es, diese Wahrnehmung spielerisch und humorvoll zu reflektieren und so die Teilnehmer zu sensibilisieren und für einen bewussteren eigenen Auftritt zu trainieren. Es gilt, Statusverhalten bei Patienten und Kollegen besser wahrzunehmen und in seiner eigenen Körpersprache dieses Verhalten bewusster zu variieren. Die Seminareinheiten „Wortlose Botschaften – ein Balanceakt zwischen Nähe und Distanz“ am Donnerstag (11. Oktober) und „Spielregeln der Körpersprache“ am Freitag (12. Oktober) werden als abgeschlossene Module angeboten, daher besteht auch die Möglichkeit, jeweils nur an einem Tag an der Veranstaltung teilzunehmen.

Anmeldungen und weitere Informationen: Jutta Gövert Tel. 04471/188 11 32 E-mail: jgoevert@ka-stapelfeld.de.

© Bild: Helle Rothe

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