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Neue Ideen für Chorklassenlehrkräfte

Neue Ideen für Chorklassenlehrkräfte

Am 03. März lädt die Katholische Akademie Stapelfeld zum „Studientag Chorklasse 2018“ ein. Dort treffen sich erfahrene wie auch angehende Leiterinnen und Leiter von Musikklassen mit dem Schwerpunkt Singen und Stimmbildung. Die Workshops, Präsentationen und Diskussionsforen decken sowohl den Primarbereich als auch die Sekundarstufe I ab. Hauptreferent ist in diesem Jahr Erik Sohn mit dem Schwerpunkt-Thema Warm-Up, Loops und Stimmfunktion. Auf dem Programm stehen außerdem Workshops zur Kreativität in Chorklassen mit Sabine Wüsthoff sowie zur Stimmbildungsarbeit mit Petra Jacobsen und Silke Zieske. Der Studientag wird in Kooperation mit dem Landesmusikrat Niedersachsen e.V. angeboten und im Rahmen des Aktionsprogramms „Hauptsache:Musik“ gefördert. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 20 Euro. Weitere Infos unter www.ka-stapelfeld.de/programm oder 04471 1881128.

Bildunterschrift: Die Studientags-Referentinnen Petra Jacobsen und Silke Zieske in Aktion (Foto: Ulrike Kehrer).

"Wie lange dauert Trauer?"

"Wie lange dauert Trauer?"

Stapelfelder Trauerforum am 27.02.18 – Die Katholische Akademie Stapelfeld lädt am Dienstag, 27.02. von 14:30 bis 17:00 Uhr zum Trauerforum mit dem Titel „Wie lange dauert Trauer?“ ein. Der Tod geliebter Menschen reisst ein Loch in das Leben der Hinterbliebenen. Arbeitgeber und das private Umfeld erwarten aber häufig, dass Hinterbliebene nach einer gewissen Trauerzeit so schnell wie möglich wieder „funktionieren“. Aber hat Trauer überhaupt eine Dauer? Heinrich Siefer wird diesen Fragen nachgehen.

Dieser Fortbildungsnachmittag richtet sich an alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Trauerbesuchsdienst, der Trauerbegleitung und in der Hospizarbeit.

Die Kosten betragen 8,- € inkl. Kaffee und Kuchen. Weitere Informationen und Anmeldung bei Barbara Ostendorf unter Tel. 04471/188-113, bostendorf@ka-stapelfeld.de oder folgen Sie dem Link:

Lichtbildervortrag "Ostfriesland"

Lichtbildervortrag "Ostfriesland"

Der Cloppenburger Fotograf Eckhart Albrecht porträtiert am 22.02.2018, 19:00 Uhr im Umweltzentrum Stapelfeld faszinierende Bilder der Kirchen, Schlösser, Mühlen, Künstlergärten und die weite Landschaft Ostfrieslands. Eindrucksvolle Fotografien, die Lust machen, die schönsten Tagesziele der Region auch touristisch zu entdecken. Kosten: 3,50 €.

Das Oldenburger Münsterland – ein schönes, aber merkwürdiges Land

Das Oldenburger Münsterland – ein schönes, aber merkwürdiges Land

Nicht zu einem „schenkelklopfenden Bierzelt-Aschermittwoch“, sondern zu einem eher nachdenklichen und doch humorvollen 11. Politischen Aschermittwoch begrüßte Dr. Heinrich Dickerhoff die gut 150 Gäste im Anschluss an die Aschermittwochsliturgie in der Katholischen Akademie Stapelfeld. Dieser Abend sei ein Dank an die vielen Ehrenamtlichen, die sich „in der Region für die Region“ engagieren würden, betonte der pädagogische Direktor der Akademie.

Mit einer fotografischen Liebeserklärung an die Region faszinierte Willi Rolfes, Naturfotograf und geschäftsführender Direktor, die Zuschauer, die sich freuten, wenn sie „ihr“ Südoldenburg in einer Landschaftsaufnahme oder einem Porträt wiederentdeckten.

Festredner Dr. Burghart Schmidt, Präsident der Universität Vechta, zog einen weiten Bogen durch die globale Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte und blickte humorvoll und doch kritisch unter dem Motto „Wahrhaft EigenArt(ig) – das Oldenburger Münsterland“ aus ganz persönlicher Perspektive auf die Region und auf die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung. Dabei betrachtete er kritisch die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft mit ihren Folgen für die Natur und den Menschen, warnte vor der zunehmenden digitalen Kontrolle durch globale Konzerne und einer zunehmenden Abschottung gegenüber Hilfesuchenden. Er forderte dazu auf, Migration und Zuwanderung auch als Bereicherung zu verstehen.

„Das Oldenburger Münsterland ist ein schönes, aber auch ein merkwürdiges Land. Ich brauchte einige Zeit, um die Region zu verstehen“, gestand der Festredner. Das OM sei eine wirtschaftlich sehr dynamische Region mit einer großen kulturellen Vielfalt, in der es viele Möglichkeit zur Gestaltung gäbe, betonte Dr. Schmidt. Er kritisierte aber einen gewissen Hang zur „Vogelstrauß-Mentalität“ und machte deutlich, dass regionale und auch globale Probleme aktiv gelöst werden müssten. Der Reichtum der Region seien aber die Menschen, ob alteingesessen oder neu zugezogen, die sich durch ihre Verlässlichkeit, ihre Verbindlichkeit und ihr ehrenamtliches Engagement auszeichnen würden, so Dr. Schmidt.

Der Abend wurde musikalisch stimmungsvoll von Dr. Ulrike Kehrer gestaltet. Im Anschluss trafen sich die Gäste zu interessanten Gesprächen beim traditionellen Heringsessen.

©Foto: Sigrid Lünnemann

Neue Ideen und Projekte aus der Naturfotografie

Neue Ideen und Projekte aus der Naturfotografie

7. Stapelfelder Fototage vom 16. bis 18. Februar 2018 – Stapelfeld. Tief verwurzelt in der Erde strebt er in stolzer Haltung himmelwärts, ist uns Tröster, Freund und Wegweiser: Der Baum. Zudem bietet er einen unendlichen Schatz an faszinierenden Bildmotiven und eine beeindruckende Auswahl davon zeigt der Vechtaer Naturfotograf Willi Rolfes in der Ausstellung „daSein. Wie ein Baum”, die am Freitag, 16. Februar, um 20 Uhr im Rahmen der 7. Stapelfelder Fototage eröffnet wird. Seine Aufnahmen zeigen malerische Kronen und knorrig wuchtige Stämme, Solitäre und Waldgesellschaften, im Panorama und als Portrait aus spannenden Perspektiven oder mit dem liebevollen Blick auf das große Leben im kleinen Detail. Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende April.

Zusammen mit Kunsthistoriker Dr. Martin Feltes ist Willi Rolfes auch Gastgeber des dreitägigen Naturfoto-Festivals in der Katholischen Akademie Stapelfeld, zu dem wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Renommierte Fotokünstler und Dokumentarfotografen geben in Diashows und Workshops Einblicke in ihre Arbeit. Sebastian Hennig portraitiert „Brandenburgs Tafelsilber” – kristallklare Seen, versteckte Moore und urige Buchenwälder, blühende Wiesen und eine vielseitige Tierwelt. Christoph Kaula berichtet über die Wiederansiedlung des Habichtskauzes in Österreich und um Libellen-Fotografie zwischen Dokumentation und künstlerischer Gestaltung geht es bei Angelika Borkenstein und Dr. Reinhard Jödicke.

Der finnische Vogelfotograf Markus Varesvuo stellt sein Projekt „Birds in Pictures“, wobei vor allem die speziellen Lichtbedingungen und Wetterphänomene des nordischen Winters seinen Aufnahmen etwas Atemberaubendes geben. Im Norden unterwegs ist auch die Norwegerin Wenche Anita Larsen Dahle aus Norwegen. Sie erspürt zwischen Meer, Berge und Fjorden entschleunigte Interpretationen von Stille in der Natur und in uns selbst.

In weiteren Vorträgen zeigt Michel Lucas vom Menschen fast unberührte Landschaften im Naturschutzgebiet „High Moors” an der deutsch-belgischen Grenze und zusammen mit Willi Rolfes stellt Sandra Bartocha die neue Wildnis im Goldenstedter Moor mit Kranichen, Libellen, Sonnentau und mit dem zurückgekehrten Wolf vor. Anika Börries nimmt die Foto-Fans mit auf eine Tour entlang der Mittelradde. Sie sucht die Tier- und Pflanzenwelt ihrer emsländischen Heimat in Zeiten des Strukturwandels und wie sich Künstler in Fotografie und Malerei allgemein dem Thema Ökologie nähern, damit beschäftigt sich Dr. Martin Feltes. Außerdem erläutert Niall Benvie die konzeptionelle Fotografie und gibt praktische Tipps zur Ideen-Entwicklung und für die Umsetzung bei begrenztem Finanz- und Zeitbudget. Dazu gibt es immer auch einen kleinen Fotomarkt.

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