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Kunst, Lagerfeuer und Wildbienen zum Ferienabschluss

Kunst, Lagerfeuer und Wildbienen zum Ferienabschluss

Mona Lisa einen dicken, schwarzen Schnurrbart malen, Wildbienen bestimmen oder durch den Garten der Katholischen Akademie Stapelfeld (KAS) toben. Unter der Leitung von Dr. Martin Feltes, Dr. Franziska Zumbrägel, Dominik Blum und mit Unterstützung der Referentin Stefanie Taubenheim hat die KAS an drei Tagen unter dem Motto „Wir machen was im Sommer!“ Schülerinnen und Schüler zu abwechslungsreichen Erlebnis-Workshops eingeladen. „Die Resonanz war sehr groß. Wir wollten den Kindern einen ganz besonderen Ferienabschluss bieten, bei dem sie ihre Kreativität, ihren Forscherdrang und ihren Bewegungsdrang ausleben können“, betonte der pädagogische Direktor Dr. Martin Feltes.

Richtig austoben konnten sich 16 Jungs im Grundschulalter unter dem Motto „Räuber und Gendarm“. Gemeinsam mit KAS-Dozent Dominik Blum gingen sie auf dem Gelände der Akademie auf Entdeckungstour, begaben sich auf die Suche nach dem blauen Stein und lernten ein Lagerfeuer zu machen.

In zwei Kreativ-Workshops „Kleine Meister“ unter der Leitung von Stefanie Taubenheim gaben die insgesamt 24 Teilnehmerinnen im Alter von 11 bis 13 Jahren bekannten Kunstwerken großer Meister ein neues Gesicht. Damit seien sie in guter Tradition, betonte Kunsthistoriker und pädagogischer Direktor Dr. Martin Feltes. Schließlich sei die Mona-Lisa-Persiflage des Künstlers Marcel Duchamps, der es im Jahr 1919 wagte Mona Lisa mit Schnurrbart darzustellen, heute selbst ein anerkanntes Kunstwerk. Beeindruckt vom Einfallsreichtum und der Kreativität der Teilnehmer*innen zeigte sich Stefanie Taubenheim. „Die Kinder haben ganz unterschiedliche Motive gewählt und waren in der Umsetzung ihrer Ideen sehr fantasievoll. Sie haben verschiedenste Darstellungsformen von der freien Malerei bis zur Collage-Technik verwendet“, freute sich die Kursleiterin über den Ideenreichtum der „Kleinen Meisterinnen“, die keine Berührungsängste mit den „Großen Meisterwerken“ hatten. So gestalteten die jungen Künstler*innen das Bild „Der Schrei“ von Edvard Munch in bunten Farben, fertigten aus „Der Kuss“ von Gustav Klimt eine Collage und schufen eine farbenfrohe Interpretation des eher melancholischen Werkes „Der Mönch am Meer“ von Caspar David Friedrich. „Ich wollte Mona Lisa in unsere Zeit holen“, erklärte eine junge Teilnehmerin, die die geheimnisvoll lächelnde Dame vor eine moderne Großstadt-Skyline setzte.

Im Umweltzentrum waren ebenfalls an zwei Tagen insgesamt 20 junge Naturforscher*innen den Wildbienen auf der Spur. Jonathan Koopmann, der sein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) in der KAS absolviert, vermittelte den Kindern auf spielerische Art und Weise interessantes Wissen über die Bedeutung der Wildbienen für unser Ökosystem. Gemeinsam wurden Nisthilfen für Insekten gebaut und eine Natur-Rallye durch das Außengelände veranstaltet. „Wir haben tatsächlich verschiedene Wildbienen auf dem Gelände entdeckt und die Kinder haben sie selbst bestimmt“. Beeindruckt zeigte sich Koopmann von der Begeisterung, mit der die jungen Naturforscher*innen ihre Umwelt erkundeten.

Finanziell unterstützt wurde das für die 60 Teilnehmer*innen kostenfreie außerschulische Bildungsangebot im Rahmen der Aktion „LernRäume Plus“ vom Niedersächsischen Kultusministerium.

Fotos: Willi Rolfes

Sommerkino in den Stapelfelder Gärten

Sommerkino in den Stapelfelder Gärten

Akademie und CineCenter zeigen am 28. und 29. August großes Kino unter freiem Himmel – Ende August werden die Stapelfelder Gärten zum Open Air-Kino. Für Freitag und Samstag, 28. und 29. August, haben das CineCenter Cloppenburg und die Katholische Akademie gemeinsam ein besonderes Kino-Event vorbereitet.

Der Freitagabend steht ganz im Zeichen von Queen und der Bohemian Rhapsody. Gezeigt wird die mit dem Golden Globe und vier Oscars prämierte Filmbiografie von Bryan Singer über Freddy Mercury: „Ganz viel Rockmusik, ganz viel Drama – fast so gut wie ein Live-Konzert“, freut sich Akademie-Dozent Dominik Blum. Ein Sommerfilm, ganz sicher nicht nur für Queen-Fans.

Am Samstagabend dann ist Simba, der König der Löwen, der Star auf der über 7 Meter breiten Kinoleinwand. „Wir zeigen die Neufassung des Familienfilms mit atemberaubenden Aufnahmen in einer einmaligen, super-realistischen Tricktechnik auf der großen Leinwand –unter freiem Himmel. Das wird spektakulär!“, schwärmt Kinobetreiberin Anja Brendel-Ellmann.

Karten für das Open-Air-Kinoereignis kosten 10,- Euro für Erwachsene und 9,- Euro für Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Die Tickets sind online zu kaufen unter www.cinecenter.de. Beim Kaufvorgang werden die erforderlichen Besucherdaten abgefragt und man erhält eine Bestätigungs-Mail inkl. E-Ticket. Der Einlass ist ab 20.00 Uhr möglich. Dort zeigt man das Ticket auf dem Smartphone oder ausgedruckt vor, wo es überprüft und entwertet wird. So wird einer Schlangenbildung vorgebeugt. Auf dem Gelände und auf dem Weg zu den Plätzen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben, die während der Vorstellung abgenommen werden kann. Die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln werden so optimal eingehalten.

Filmbeginn ist bei Einbruch der Dämmerung gegen 21.15 Uhr. Für die beiden Filmabende stehen jeweils 300 Tickets zur Verfügung. Die Kino-Fans können vor Ort kalte Getränke und kleine Süßigkeiten erwerben, aber auch ihre eigene Verpflegung mitbringen.

Nun hoffen die Organisatoren auf gutes Wetter, wobei die Filme auch bei Regen gezeigt werden. Nur bei starkem Unwetter drohe ein Ausfall, der aber rechtzeitig über die Homepages der Veranstalter bekanntgegeben werde, betont Dominik Blum. „Wir freuen uns, mit dieser Veranstaltung einen Beitrag zu leisten, damit der Kulturbetrieb in Cloppenburg zum Ende der Sommerferien mit einem tollen Ereignis bereichert wird – und das geht am besten an einem lauen Sommerabend“, lacht Anja Brendel-Ellmann.

© Foto: fotolia.com

Tagesangebote für Kinder zum Ende der Sommerferien

Tagesangebote für Kinder zum Ende der Sommerferien

Zum Ende der Sommerferien bietet die Katholische Akademie Stapelfeld Aktionstage für Kinder an, zu denen herzlich eingeladen wird. Bereits am 20. August findet ein Naturtag für Jungs im Grundschulalter statt. Unter der Überschrift „Räuber und Gendarm“ sind im großzügigen Gartengelände der Akademie Geländespiele und auch ein Lagerfeuer geplant. „Die Kinder können sich bei uns richtig austoben“ sagt Dominik Blum, der diesen Abenteuertag gestalten wird.

Ein weiteres Angebot ist eine naturkundliche Entdeckungsreise im Umweltzentrum der Akademie. Unter der Leitung von Dr. Franziska Zumbrägel suchen die Kinder nach Spuren von Wildbienen, bauen Nisthilfen und basteln Samenbomben. Eingeladen sind Kinder von 8 bis 10 Jahren, wobei mit dem 24. und 25. August gleich zwei Termine zur Auswahl stehen.

Ebenfalls an diesen beiden Tagen können Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren auch künstlerisch tätig werden. „Kleine Meister“ ist der Titel eines Kreativworkshops, der von Dr. Martin Feltes und Stefanie Taubenheim gestaltet wird. Es wird gemalt, geklebt, gebastelt. Die so entstandenen Kunstwerke der „kleinen Meister“ werden zum Abschluss des Tages in einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Alle Aktionstage finden jeweils von 10 bis 16 Uhr statt. Zwischendurch gibt es ein leckeres Mittagessen und natürlich Getränke. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Aktionstage werden im Rahmen des Projektes „LernRäume“ durch das niedersächsische Bildungsministerium gefördert.

Anmeldungen sind ab sofort entweder über die Homepage der Akademie oder bei Ruth Bäker (Tel. 04471/1881140 rbaeker@ka-stapelfeld.de) bzw. für die Angebote im Umweltzentrum bei Angelika Walter (Tel. 04471/1881125 awalter@ka-stapelfeld.de) möglich.

Foto: Willi Rolfes

Musik in'n Gorn - Otto Groote musiziert im Garten der KAS

Musik in'n Gorn - Otto Groote musiziert im Garten der KAS

Musik un plattdüütsche Texten van Leevde un Sömmertied in'n Gorn van Stapelfeld – Um den Sänger und Songschreiber Otto Groote zu beschreiben, reicht gewiss nicht nur ein Satz. Jedoch kann man mit einem Satz, zitiert aus einer Kritik der Neuen Osnabrücker Zeitung, die Begeisterung verdeutlichen, die Groote und seine Band allenthalben auslöst, wenn er von Kritikern und dem Publikum entdeckt wird.

Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt über Groote: „Die vor Gelassenheit, Schönheit und Beobachtungsgabe strotzenden Lieder verstellen und beschönigen das Leben nicht, ringen ihm aber eine unfassbare Poesie ab“. Die ersten Jahre hat Groote ausschließlich in seiner plattdeutschen Muttersprache gesungen. Das erklärt vielleicht, dass die außergewöhnliche Qualität der Lieder bisher hauptsächlich im Norden und den angrenzenden Niederlanden für große Aufmerksamkeit gesorgt haben. Ein Vergleich mit Größen der deutschen Liedermacher – Szene muss der Sänger nicht fürchten. Er hat mit seiner Stimme und seinen Liedern einen eigenen Ausdruck gefunden, der das Publikum vom ersten bis zum letzten Ton in ihren Bann zieht.

Seit einiger Zeit macht Otto Groote auch Lieder in hochdeutscher Sprache. Ein Teil dieser Lieder sind auf dem Album „Stein aus Gold“ erschiene. Der schöne Klang der plattdeutschen Sprache wird natürlich bei der gemeinsamen Veranstaltung mit Heinrich Siefer im Mittelpunkt stehen. Mehr Infos unter www.otto-groote.net

Die Veranstaltung findet am 31.07.2020 in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Cloppenburg im Garten der Katholischen Akademie Stapelfeld statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Aufgrund der aktuellen Verordnungen ist eine Anmeldung unbedingt notwendig. Der Eintritt beträgt € 12,00 und ist an der Abendkasse zu bezahlen. Anmeldung im Internet oder www.ka-stapelfeld.de/programm oder bei Jutta Gövert Tel.: 04471/1881132 (jgoevert@ka-stapelfeld.de).

Stapelfelder Philosophicum über Nietzsche und Kierkegaard

Stapelfelder Philosophicum über Nietzsche und Kierkegaard

Wie die Zeit vergeht

Viele Soziologen beschreiben das Lebensgefühl der heutigen Zeit mit dem Stichwort der „liquiden Moderne“: Die Zeit vergeht; alles verändert sich; nichts bleibt so, wie es war. Vergeht die Zeit wirklich wie am Fließband? Ist unser Leben eine Abfolge von Episoden wie in einer Fernsehserie? Oder leben wir womöglich in einer großen Wiederholungsschleife? Über solche und ähnliche Fragen haben Sören Kierkegaard und Friedrich Nietzsche nachgedacht. Die beiden Denker haben höchst unterschiedliche Ansichten vertreten: Nietzsche wollte das Christentum überwinden. Kierkegaard hat die moderne Philosophie mit seinem christlichen Denken beeinflusst. Das nächste Stapelfelder Philosophicum stellt diese beiden Großdenker in den Mittelpunkt.

In Vortrag und Gespräch lädt Pfarrer Dr. Marc Röbel von der Katholischen Akademie am 15.07.2020 um 19.30 Uhr dazu ein, die eigenen Zeiterfahrungen mit diesen Denkern ins Gespräch zu bringen.

Wir freuen uns sehr, wenn wir Sie hier wieder persönlich begrüßen dürfen und sorgen z.B. mit unserem Schutz- und Hygienekonzept (https://www.ka-stapelfeld.de/service/hygienekonzept) dafür, dass Sie wohlbehalten und sicher hier bei uns zu Gast sein können. Aufgrund des Hygienekonzeptes ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Die Anmeldungen können bei Maria Gellhaus unter der Telefon-Nr. 04471/188-1550 oder per E-Mail (mgellhaus@ka-stapelfeld.de) erfolgen.

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