Orientalisches Flair in Stapelfeld

Orientalisches Flair in Stapelfeld

Konzertabend mit syrischem Musikerduo – Am 29. November 2018 wird die Katholische Akademie Stapelfeld von den faszinierenden Klängen und Rhythmen der syrischen Musikkultur durchzogen. Denn ab 19.30 Uhr stehen zwei junge Künstler auf der Bühne, die aus Damaskus und Homs nach Deutschland geflohen sind.

Hadi Andywi trat bereits im Alter von fünf Jahren öffentlich mit seiner orientalischen Bechertrommel Darbuka auf. Um an Musikfestivals teilzunehmen, reiste er als Jugendlicher bis nach Russland und Tunesien. Heute spielt der 23-Jährige in zahlreichen Bands und ist als Dozent aktiv.

Sein Musikpartner Bahaa Almansour wird in Stapelfeld mit Gesang und den Klängen der orientalischen Kurzhals-Laute Oud zu hören sein. Der 29-jährige Pädagoge und Bandspieler komponiert mittlerweile eigene Lieder. Derzeit absolviert er einen Master-Studiengang am „Center for World Music“ der Universität Hildesheim.

Beide Künstler kooperieren mit klassischen Orchestern und führen Schulbesuche für das „Welcome Board“ durch. Über dieses gemeinsame Programm des Niedersächsischen Kultusministeriums und des „Musiklands Niedersachsen“ wurden die Musiker auch nach Stapelfeld vermittelt.

Veranstalter des Konzertabends sind das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und die Bertelsmann Stiftung. Sie finanzieren auch eine Fachtagung in Stapelfeld, bei der Chorklassenlehrkräfte Musikunterricht mit Sprachbildung verbinden und sich mit arabischer Musik beschäftigen. Die Teilnehmer an dieser Fortbildung werden die syrischen Künstler mit einer musikalischen Einlage auf der Bühne begrüßen.

Der Besuch des einstündigen Konzerts ist kostenlos. Die Akademie bittet um unverbindliche Anmeldung per Telefon unter 04471 1880, per Mail an jgoevert@ka-stapelfeld.de oder über die Internetseite www.ka-stapelfeld.de/programm.

© Foto: Shahin Shekho - Hadi Andywi an der Darbuka. Gemeinsam mit Oud-Spieler und Sänger Bahaa Almansour bringt er die Klänge seiner syrischen Heimat nach Stapelfeld

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